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Dienstag, 28. Januar 2020

Das neue Ostsee-Magazin 2020

Quelle: obs/Ostsee-Holstein-Tourismus e.V./Oliver Franke / OHT

Das neue Ostsee-Magazin 2020: Von Seebrücken, Beach Lounges und Fischbrötchen
Unbeschwertes Urlaubsgefühl an der Ostsee-Schleswig-Holstein  

Küsten-Fans können schon jetzt vom nächsten Urlaub am Meer träumen: Das neue Ostsee Magazin des Ostsee-Holstein-Tourismus e. V. (OHT) ist ab sofort erhältlich. Es nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine unbeschwerte Reise an die Orte zwischen Glücksburg und Travemünde sowie in die Holsteinische Schweiz zu verschiedenen Jahreszeiten.

"Das neue Gesicht der Ostsee" birgt so manche Überraschung für Ostsee-Kenner und zeigt bildgewaltig den Wandel in der Region.
Einheimische "Küstenköpfe" berichten in Reportagen und Beiträgen über Stand-Up Paddeln und Camping und erzählen Geschichten über "ihre" Region, unter anderem auf einer Radtour oder auf dem Bauernhof.
Die Geschichten rücken nicht nur die Küste, sondern auch das Binnenland ins Blickfeld.  

Ostsee Magazin mit Tipps und Empfehlungen
Das Ostsee Magazin  stellt die Orte und Teilregionen mit neuen Tipps und Empfehlungen vor.
Leserinnen und Leser erhalten Inspirationen für Unternehmungen und durch den Veranstaltungskalender wissen sie schon jetzt, was das ganze Jahr über geboten wird:
Im Sommer wird es mit Pop-Konzerten, Wassersport-Events und Festivals eher trubelig und im Winter mit Fackelwanderungen und Wintermärkten "kleiner und feiner".

Die 122 Seiten starke Broschüre informiert über die unterschiedlichen Seebrücken mit ihrem speziellen Charakter, gibt Tipps zu Fischrestaurants in der ganzen Region, zu Musik und Entspannung in den Beach Lounges.
Im umfangreichen Serviceteil stehen Adressen der Tourist-Informationen, Wissenswertes zur Anreise sowie Bestellmöglichkeiten verschiedener Broschüren.

Moderne Ostsee Schleswig-Holstein
Die Modernisierung an der Ostsee Schleswig-Holstein ist in die Gestaltung des Magazins eingeflossen: "Wir wollen unseren Gästen, die uns noch von früher kennen, gerne zeigen, dass sich bei uns viel verändert hat. Wir sind frischer und moderner geworden, sowohl bei den Unterkünften und der ganzen Infrastruktur als auch bei den Angeboten und Veranstaltungen. Das soll auch im Magazin zu erkennen sein," sagt Katja Lauritzen Geschäftsführerin des OHT.

Das Ostsee-Magazin erscheint in einer Auflage von 110.000 Exemplaren und wurde mit 100 Prozent Ökostrom auf Umweltpapier gedruckt. Umsetzung, Vermarktung und Druck liegen regional in Schleswig-Holstein.  

Weitere Informationen zu einem Urlaub an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins erhalten Interessierte online unter www.ostsee-schleswig-holstein.de


Freitag, 4. Januar 2019

Lifeguide Augsburg - jetzt als Buch erhältlich

Oekom Verlag
NEU

LIFEGUIDE  AUGSBURG
 - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region -

Wer in Augsburg Stadt, Land und Aichach-Friedberg nach Orten sucht, die helfen, ein zukunftstaugliches Leben zu führen, bekommt sofort ein Buch mit all diesen Orten an die Hand. Den „Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region“ für Touristen, Neubürger*innen und alle interessierten Alteingesessenen.

“Über Nachhaltigkeit in unserer Region zu berichten ist inspirierend. Wir zeigen, welche positiven Ideen und Projekte es in unserer immer unübersichtlicher werdenden Welt gibt – und das direkt vor unserer Haustür. Und wir lernen Menschen kennen, die diese Lösungen bereits leben. Das macht Mut.“ sagt Cynthia Matuszewski, Autorin des Lifeguide-Reiseführers und Chefredakteurin des Lifeguide Augsburg

Das Buch stellt eine Region vor, in der nachhaltiges Denken, Leben und Handeln immer weiter erstarkt.
Wo unverpackt und plastikfrei eingekauft werden kann und nachhaltige Mode entsteht.
Wo Stadt- und Landwirte gemeinsam säen und ernten und soziale und interkulturelle Projekte Menschen einander näher bringen.
Wo Nachhaltigkeit gemeinsame Sache ist.

Bei der spannenden Tour zu mehr als 200 nachhaltigen Orten in Augsburg und seinem Umland und lernen Sie Menschen kennen, die neue Wege gehen – in eine lebenswerte Zukunft!

Fünf nachhaltige Stadtrundgänge

Viele Menschen suchen nach Lösungen, wie sie ihren Alltag umweltverträglicher gestalten können. Im Internetportal Lifeguide Augsburg finden sie bereits seit 2016 Antworten auf ihre Fragen. Seit zwei Jahren informiert das werbefreie und nicht kommerzielle Internetportal über nachhaltiges Leben in Augsburg und in der Region.

Fünf Stadtrundgänge und eine Radtour führen die Leser*innen zu Orten in Augsburg, an denen nachhaltig gelebt, gearbeitet, produziert, repariert oder wiederverwertet wird.
Mit rund 200 Geschäften, Restaurants, Initiativen, Sehenswürdigkeiten und einem Kalender mit Nachhaltigkeitsterminen in Augsburg ist der „Lifeguide Augsburg“ eine Informationsquelle für alle, die nachhaltiger leben möchten, die sich auf neue Einkaufsmöglichkeiten und Geheimtipps freuen, die junge Geschäftsideen unterstützen wollen oder die neugierig auf Neues sind.

“Mit diesem handlichen Buch findet jeder schnell das passende nachhaltige Angebot. Das stärkt das nachhaltige Augsburg und zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind." Sylvia Schaab, Autorin des Lifeguide-Reiseführers, Redaktion Lifeguide Augsburg.

Es sind die Menschen, die Augsburg und die Region nachhaltig machen!

“Viele Menschen sind überrascht, wenn sie hören, wie viele Orte in Augsburg nachhaltige Angebote machen. Ich freue mich, dass wir diese nun auch in einem Buch darstellen konnten - für Augsburger*innen und für Besucher*innen.“  Torsten Mertz, Autor des Lifeguide-Reiseführers, Redaktion Lifeguide Augsburg

Das Buch stellt außerdem Menschen aus Augsburg vor, die in ihrem Leben bereits nachhaltige Ideen verwirklicht haben, die ihnen besonders am Herzen liegen. Sie setzen sich für plastikfreies Leben ein, betreiben umweltfreundliche Landwirtschaft oder gehen neue Wege des gemeinsamen Lebens, Arbeitens und Wirtschaftens.

In neun Kapiteln zeigt das Buch „Lifeguide Augsburg – Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region“, wie gut nachhaltiges Leben in unserer Region funktioniert.


“Augsburgs Nachhaltigkeitsprozess genießt bundesweit Aufmerksamkeit. Gerade eben erst ist er als eines der vier innovativsten und wirksamsten Transformationsprojekte in Deutschland vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung ausgezeichnet worden. Klar, dass wir da gut dieses Buch machen können, ja: müssen!“ Dr. Norbert Stamm,  Autor des Lifeguide-Reiseführers, Lifeguide Region Augsburg e. V.


Lifeguide Augsburg- Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region“
Paperback
mit vielen Farbbildern, Stadtteilpläne
180 Seiten
1.Auflage 2019
nur Euro 9,80 Euro / Euro 10,20 Euro (A).


Mittwoch, 13. Juni 2018

Illustration - Modenschau der B5 Modeschulen Nürnberg


Die B5 Modeschulen Nürnberg haben letzten Samstag zur Modenschau “Illustration“ eingeladen.


Aufgeregte Schüler warten hinter der Bühne, aufgeregte Lehrerinnen laufen auf der Bühne hin und her und gespannte Familien, Freunde, Lehrer und Schüler sitzen vor der Bühne und freuen sich auf eine unterhaltsame Show. Schon die erste Aufführung um 11 Uhr ist bis auf den letzten Platz in der Turnhalle der Schule in der Reutersbrunnenstraße besetzt.

Tag der offenen Tür und Verkauf
Schulleiterin Gisela Schlenk begrüßt Ehrengäste der Stadt, ehemalige Lehrer, Vertreter des Amtes für internationale Beziehungen, des Verbands der Textil- und Bekleidungsindustrie, die Geschäftsführerin des Fachverbandes deutscher Floristen, Sponsoren und Vertreter der Wirtschaft, wie S.Oliver (Rottendorf), Création Gross (Hersbruck) oder JOY Sportswear (Ottensoos b. Nürnberg) und bedankt sich für das Engagement der Teilnehmer, bei Verwaltung, Sicherheit, Tonstudio und Technik. Sie erkennt an, dass es „viel Arbeit und Energie braucht“, um eine Modenschau „auf die Beine zu stellen.“
Sie eröffnet den „Tag der offenen Tür“ und weist auf die Möglichkeit zum Kauf der gezeigten Schulkollektion in den oberen Etagen sowie auf das Schülercafé hin. Die Schürzen für das
Schülercafé wurden von den Schülerinnen selbst entworfen und genäht.

Tanzen überwindet Grenzen
Den Eingang und das Foyer der Schule haben Schüler der Klassen für florale Gestaltung mit Arrangements aus Sonnenblumen dekoriert.
„Tanzen überwindet Grenzen“ steht auf den roten T-Shirts der Schüler und Schülerinnen der Integrationsklasse, die vom Performance Pilates Studio Nürnberg und dem deutsch-amerikanischen Institut bei ihrem Tanz „Elektroswing“ unterstützt werden und zur Modenschau überleiten.

Tanzen überwindet Grenzen (Copyright B. Agada)

Thema der Modenschau
Eine „Illustration“ ist ein texterläuterndes Bild. Wie erklärt man Illustration und Mode ?   Ulrike Horneber erläutert das Thema der diesjährigen Modenschau.
Eine Illustration in der Mode ist die technische und kreative gestalterische Beschreibung historischer Besonderheiten. Vor 50 Jahren wurde der Modesommer 1968 durch Bikinis mit Plastikblumen dargestellt. Neu war transparente Mode, die zwar viel gekauft, aber kaum getragen wurde. Die Einführung der Damenhose war 1968 der „absolute Renner und ab da ein fester Bestandteil jeder Modekollektion“. Sie war von oben bis unten sehr weit geschnitten und wurde mit hohen Schuhen und Blockabsätzen getragen. An der Herrenmode gingen die Veränderungen der 1968er fast vorbei, nur Stulpenhosen und große bunte Krawatten wurden auffällig. Die Jugend hatte mit den neuen Trends kein Problem, sie trug, was gefiel.
Modeillustration heute, 50 Jahre später, ist eine „zeitgenössische“ Bekleidung, die weit über 2018 den Geschmack beeinflussen soll, meint Ulrike Horneber, die neue Leiterin des Amts für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg.

Tolle Auftritte und begeisterter Beifall
Ruhige Geigenklänge, live gespielt, begleiten zwei Künstlerinnen, die auf großen Papierwänden kreativ Modelle zeichnen. 

Copyright A.Agada
Copyright B.Agada


Und dann treten die Schülerinnen der 11. Klasse auf und präsentieren Schulkollektion. 

First Design (Copyright B.Agada)
First Design (Copyright B.Agada)


Die bekleidungstechnischen Assistentinnen zeigen mit „Crazy Pockets“ ihre Ideen für blaue Jeansröcke mit lustigen aufgesetzten Taschen und Applikationen. Dazu tragen sie weiße Oberteile. 

Crazy Pockets  (B.Agada)

Das Thema der Änderungsschneider ist „Märchen“. Es treten Königin, Prinzessin, Jägerin, Rotkäppchen und weitere Figuren auf und zeigen sehr phantasievolle Modelle.

Märchen (A.Agada)

Märchen (B.Agada)
Märchen (B.Agada)


Die Facharbeiten der 12. Abschlussklassen in diesem Jahr sind individuelle Kreationen für aufwendig verarbeitete Jacken und Mäntel. 

Besonders interessante Blickfänge sind dabei ein roter langer Mantel mit Einlagen aus chinesischem Seidenstoff, 
Facharbeit (A.Agada)

ein grauer Kurzmantel mit schwarzen Spitzen am Ärmel und in der Taille, 

Facharbeit (A.Agada)

ein gemusterter Mantel mit Kunstfellbesatz 

Facharbeit (A.Agada)
Facharbeit (A.Agada)




















und die elegante Jacke aus blauem Walkloden im oberen Teil und dem gemusterten japanischen Baumwollstoff im unteren Teil und am Kragen im Kimonostil. 

Facharbeit (Copyright Cynthia Matuszewski)

Extra Applaus erhielt die Kreation einer dunklen Jacke mit einem Kirchenfenster auf dem Rückenteil, das im Dunkeln leuchtete.
Man kann sich beim Anblick der verschiedenen Kleider, Hosen, Röcke, Jacken und Mäntel gut vorstellen, dass die Schülerinnen und Schüler sich sehr viele Gedanken über eine besondere Note in ihrer genähten Mode und ihrer Präsentation machten.

Facharbeit 12. Abschlussklassen (B.Agada)

Insgesamt wurden die Arbeiten mit begeistertem Beifall honoriert. Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass alle Schülerinnen und Schüler eine Arbeit in der Modebranche finden werden.




Donnerstag, 3. November 2016

WISSEN Geschichte, neues Magazin

e-media

Neues Magazin „WISSEN Geschichte“

Berühmte Sehenswürdigkeiten und markante Orte haben ihre eigene Vergangenheit. Welche das ist, erzählt das neue Magazin „WISSEN Geschichte“, das am 30. November zum ersten Mal erscheint.  Chefredakteur ist Wolfgang Koser, der sich in der Startausgabe u.a. mit Schlössern, die Geschichte schrieben, beschäftigt. Großformatige Bilder illustrieren die eindrucksvollen Zeitreisen, die mit vielen verblüffenden Informationen gespickt sind. "Wir beleuchten in dem neuen Magazin Orte mit historischem Hintergrund aus einer anderen Perspektive", erklärt Wolfgang Koser. Angesprochen werden Geschichtsinteressierte und Reisende, die diese Plätze besuchen.

Burgen und Paläste
In Ausgabe eins geht es um Burgen und Paläste, die Zeugnis von der Pracht vergangener Monarchien geben. Vom Londoner Tower bis zum ceylonesischen Sigiriya. Weitere Themen sind Petra, Felsenstadt der Nabatäer, Gizehs verlorener Pharao und die Bars und Stierkampfarenen Spaniens, von denen sich einst der große Schriftsteller Ernest Hemingway inspirieren ließ.

Reiseführer durch die Vergangenheit
Das Magazin ist ein Lizenzprodukt der britischen "Explore History" vom Verlag Future Publishing aus Bournemouth. "Dort werden Städte, Landschaften, Burgen, Schlösser und historische Persönlichkeiten vorgestellt und ausführlich erklärt, was dort passiert ist. „WISSEN Geschichte“ versteht sich als Reiseführer durch die Vergangenheit", so der Chefredakteur.

"WISSEN Geschichte"
Mit dem Zweimonatstitel "WISSEN Geschichte" bringt eMedia, ein Tochterunternehmen von Heise Medien, den vierten regelmäßig erscheinenden Titel heraus. Wie alle anderen Titel wird auch "WISSEN Geschichte" auf hochwertigem Papier gedruckt, um den Lesern eine optimale Optik und Haptik zu bieten.  Das Magazin umfasst rund 100 Seiten und erscheint am 30. November mit einer Startauflage von 40.000 Heften für Euro 5,90 pro Heft. Die zweite Ausgabe ist dann am 1. März 2017 erhältlich.

Die eMedia GmbH ist ein auf Lizenzprodukte spezialisiertes Unternehmen und gehört zu Heise Medien, Hannover. Bei eMedia erscheinen derzeit das Wissensmagazin WISSEN, SPACE - das Weltraum-Magazin und das Computerspiele-Magazin RetroGamer in Lizenz des britischen Verlags Future Publishing, Bournemouth. Die Geschäftsführer sind Dr. Alfons Schräder und Jörg Mühle.

Quelle: obs/Heise Medien/WISSEN Geschichte

Samstag, 20. August 2016

Rezension: Food & Farm - Vom Feld auf den Teller

Food und Farm, dlv
FOOD & FARM


Food & Farm ist das neueste Magazin des Deutschen Landwirtschaftsverlags aus München. Das erste Heft kam genau zum Beginn der „aktiven Zeit“ im Garten oder auf dem Balkon auf den Markt. Es enthält sehr viele interessante Fakten, Studien, Beobachtungen und Reportagen über unsere Lebensmittel, deren Anbau, Einkauf und auch Lagerung.
Die großen Themen dieses Magazins sind Stadt & Land, Hof & Küche, Welt & Wissen und der große Praxisteil „Ärmel Hoch!“ mit hilfreichen Ratschlägen zum Selbergärtnern.

Autoren sind Fachleute

Sie sind es leid, verwässerte Kartoffeln aus dem Supermarkt zu essen, schlapprigen Salat und traurig schauendes Gemüse kaufen zu müssen? Dann hilft das neue Food & Farm-Magazin weiter. Die Autoren wissen wovon sie schreiben. Sie sind Agrarwissenschaftler, Agrarredakteure und Menschen, die täglich mit der Erzeugung von Lebensmitteln zu tun haben, auch über den Tellerrand hinaus, wie z.B. die Bäckerin im Irak, der Olivenbauer, der Schneckenzüchter und der Agraringenieur aus Griechenland.

Land mieten oder kaufen?

Sie planen ein Stück Land zu bewirtschaften? Food & Farm gibt Beispiele für die benötigte Größe und Tipps ob kaufen oder mieten sinnvoller ist. Reicht ein Mietacker von 120 m² oder sind 350 m² besser geeignet für eine vierköpfige Familie. Brauchen die Beete viel oder wenig Pflege, welches Gemüse und Obst kann angebaut werden, oder darf es auch ein Schaf oder eine Ziege sein ?

Imkern in der Stadt

Auch das Imkern ist ein Thema, das viele anspricht, wie die hier vorgestellten Damen aus Hamburg, die auf ihrem Flachdach drei Bienenvölker beherbergen und selbst Honig produzieren. Eigentlich haben sie eine Agentur für Fotoretusche, aber 2014 auch eine Imker-Ausbildung abgeschlossen. Mit ausschlaggebend für das Imkern war für Julia die Erkenntnis von Albert Einstein, dass „der Mensch nur noch vier Jahre zu leben hat, wenn die Bienen aussterben“.

Lebensmittel online einkaufen?

Eine Hamburger Familie testet den Online-Einkauf von Lebensmitteln in drei unterschiedlichen Varianten vom regionalen Anbieter über den Supermarkt bis zum „cleveren Konzept“ die nötigen Zutaten in Kochboxen zu liefern. Lesen Sie das interessante Ergebnis in der aktuellen Ausgabe von Food & Farm.

Ziegenkäse aus Franken

In der fränkischen Alb bei Hersbruck freuen sich die Ziegen über „Schlehen, Weißdorn und Kräuter“ und Tanja Beyer über die frische Ziegenmilch, aus der sie rund 15 Sorten Käse herstellt. Wo man den Käse kaufen kann und wie Sie selbst Frischkäse ganz einfach herstellen können steht in diesem Heft.

Vom Feld auf den Teller

Darüber hinaus lesen Sie wertvolle Hinweise über Qualitätskriterien von Lebensmitteln, die Bedeutung von Biosiegeln, Begriffserklärungen von Ackerbau und Viehzucht, sowie Interessantes über das Rind und Rindfleisch.
Der gelernte Koch, Autor und Blogger Stevan Paul stellt Bücher rund um „Lebensart und Kulinarik“ vor.
Kritische Themen wie Vermeidung von Lebensmittelvernichtung und Verschwendung oder artgerechte Tierhaltung bzw. Schlachtung fehlen nicht. Auch was es mit der „Geheimen Gesellschaft“ der Supper Clubs auf sich hat und warum das Radieschen zum Liebling von Micha Schäfers Berliner Sterne-Restaurant zählt, erfahren Sie beim Blättern dieses Magazins.

Extraheft Kartoffeln

Im Extraheft, das sich auch zum Sammeln eignet, dreht sich alles um Deutschlands beliebteste Knolle - die Kartoffel.
Sie lesen, welche Sorten für Salat oder Pellkartoffeln geeignet sind, welche festkochend oder eher mehligkochend sind. Tipps zum Anbau auf dem Balkon, zur Pflanzengesundheit und zur richtigen Lagerung, nützliche Gartengeräte und Rezepte fehlen nicht. 20 Seiten kompakte Information  sind übersichtlich dargestellt.

Fazit:
Wissen, was man isst, wie man Lebensmittel selbst erzeugen kann und viele Tipps dazu hält das neue Magazin auf über 100 Seiten für den zukünftigen Hobbyfarmer, aber auch für den bereits aktiven Kleingärtner bereit. Abgerundet wird das Heft mit doppelseitigen Bildern, vielen Informationen zu Bezugsquellen und weiterführenden Links. Hier werden nicht nur beschauliche Fotos von blühender Landschaft gezeigt, sondern handfeste Anleitungen zum Planen des eigenen Lebensmittel erzeugenden Gartens gegeben. Natürlich dürfen Rezepte für das gerade geerntete Gemüse, wie hier Spargel, nicht fehlen.

Ein gut durchdachtes, modernes und frisches Magazin, das von Fachleuten mit sehr viel Wissen gefüllt und sehr zu empfehlen ist und fast ohne Werbeanzeigen auskommt. Vielen Dank. Wir sind gespannt auf die nächste Ausgabe, die am 25. August erscheint.

Food & Farm
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Rezension "Echt Bayern" ein gelungenes Erlebnismagazin

Echt Bayern - dlv

ECHT  BAYERN

Ein Erlebnismagazin sticht aus den bunten Zeitschriftentiteln am Kiosk heraus. Im typisch bayerischen Weiß-Blau erscheint das „Echt Bayern“-Heft für Juli/August zum Entdecken, Erleben und Genießen.
Da der Urlaub in Deutschland in den letzten Jahren stark zugenommen hat, antworten die Reisemagazine entsprechend und stellen Deutschland in den Fokus. So auch der Deutsche Landwirtschaftsverlag mit Echt Niedersachsen und Echt Bayern, die 2016 mit je sechs Ausgaben im Jahr erscheinen.
Die Kapitel Bayern entdecken, Bayern erleben und Bayern genießen enthalten Beiträge zu Reise, Kultur, Mode, Architektur, Sport, Freizeit, Garten und Gastlichkeit.

Junges, echtes Bayern

Was macht „Echt Bayern“ interessant? Die jungen Leute auf den Bildern fallen auf. Sie sitzen auf Rindern, wenn am 28. August das sechste Ochsenrennen in Münsing startet. Sie stehen auf den Brettern der neuen Trendsportart Stand-up Paddling. Sie arbeiten auf der Alm wie Leni Wittmoser, eine der selten gewordenen jungen Sennerinnen.
Diese jungen Menschen zeigen das Gesicht des modernen Bayern mit spritzigen Ideen, wie die des Brauers Markus Hoppe mit seinem „Wuiden Bier“, die Brillengestelle aus Holz von Klaus und Ludwig Hertkorn, die „Mode made in Bayern“ von Caroline Lauenstein, die sich mit fünf weiteren Modeherstellern das Qualitätssiegel teilt. Die „Rockmacherin“ produziert Trachtenröcke, ihre Kollegen Dirndl und Strickwaren. „Mode made in Bayern“ steht für Produktion in Bayern, sichert Arbeitsplätze, stärkt die regionale Wirtschaft, z.B. durch kurze Transportwege und erhält die Tradition des heimischen Handwerks. Die Mode ist sehr gut verarbeitet, teils von Hand gestrickt, die hochwertige Qualität der Stoffe und Garne rechtfertigen den höheren Preis. Die Jacken, Pullover, Röcke und Dirndl werden nicht nur von Traditionsbewussten, sondern auch von „Alternativen“ getragen. „In Bayern ist es einfach ein Ausdruck des Sich-Verbunden-Fühlens mit dem Land, den Leuten und der Kultur. Darin liegt eine gewisse Sehnsucht nach den Wurzeln, die unsere Gesellschaft nötig hat“, meint Caroline Lauenstein.

Holz - vom Alphorn zum Baumwipfelpfad

Was kann man aus Holz herstellen? Beispiele in diesem Magazin sind Brillengestelle, Fahrradrahmen, aber auch Alphörner oder den Turm des Baumwipfelpfads im Bayerischen Wald - „Das Ei“ und die Spazierwege in 15 bis 18 Metern Höhe. Aber nicht nur in Neuschönau kann man zwischen Bäumen spazieren gehen, auch in Sankt Englmar, in Scheidegg im Allgäu und im neuesten „Höhenweg“ im Steigerwald bei Ebrach. Die Idee von Baumwipfelpfaden ist, den Wald aus einer erhöhten Perspektive erlebbar zu machen, eine neue Sichtweise, die vom Boden aus nicht möglich ist. Natürlich werden die Wege, die der Spezialist Josef Stöger plant, aus heimischen Hölzern hergestellt. Ein schönes Erlebnis.

Tomaten - eine Leidenschaft

Tomaten gehören zum Sommer und zum Leben von Irina und Ulrich Zacharias, die in der Nähe von Regensburg den Blattenhof zur Tomatenoase umgestaltet haben. Mehrere hundert Sorten bauen die beiden an. Daneben werden Chili, Kräuter, Paprika und Zucchini angebaut und vermarktet. Die Führung ist eine „gelungene Mischung aus Theater und Weinprobe“ meint die Reporterin Elisa Holz bei Ihrem Besuch. „Der Garten ist einer der wirksamsten Antidepressiva überhaupt“ bemerkt die Psychologin Irina Zacharias und steuert zum Thema Tomaten ein Buch über ihre Leidenschaft mit Wissenswertem über Tomaten und 90 Rezepten bei.

Der Traum von Macbeth im Regen

Wer kennt ihn nicht, den Schauspieler und Regisseur Michael Lerchenberg, der beim berühmten Starkbierfest am Nockherberg den langjährigen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber sehr erfolgreich dargestellt hat? Er ist Intendant der ältesten Naturbühne Deutschlands auf der Luisenburg in Wunsiedel. Sein Traum wäre die Inszenierung von Shakespeares Macbeth, am liebsten wenn es regnet, damit die düstere Stimmung passt, „Nebelschwaden durch die Bäume ziehen und Hexen aus den Felsspalten kommen“. Vorerst freut er sich über die vielen Zuschauer aus nah und fern, die seine Stücke wie „Blues Brothers“ als Musical, „Die Bluthochzeit“ von Garcia Lorca und andere Volksschauspiele zeigen, die nicht nur Unterhaltung sondern auch einen Bildungsauftrag im Sinn haben. Die Bühne hat bereits Goethe oder Jean Paul angezogen und heute kommen Zuschauer aus München nach Wunsiedel.

Informative Beilagen

Als Beilage enthält „Echt Bayern“ einen Veranstaltungskalender zum Herausnehmen mit ausgesuchten Terminen, wie die Fahrt mit der historischen Bahn zum Biersommelier am 21. August nach Ebermannstadt, das Erlanger Poetenfest vom 25. bis 28. August mit Lesenachmittagen im Schlossgarten und Diskussionen über die neuesten Bücher, das Open-Air-Fest „Pop am Fluss“ in Schwabmünchen am 26. August und „Klassik am See“ in Achselschwang am 28. August.

Außerdem gibt es ein Heftchen im Heft mit „Bayerns schönsten Berghütten“ in Franken, im Allgäu, in Ober- und Ostbayern, die nicht nur in den Alpen sondern auch im Fichtelgebirge oder im Bayerischen Wald zur Einkehr einladen. Auch ein Kreuzworträtsel und eine Kolumne fehlen nicht.

Fazit:
„Echt Bayern“ ist eine sehr schöne und gelungene Mischung aus aussagekräftigen Bildern, reichlichen Informationen und lesenswerter Unterhaltung, die zum Entdecken von Bayern in seiner ganzen Vielfalt einlädt. Vielen Dank für dieses neue Erlebnismagazin.
Die nächste Ausgabe erscheint am 15. September mit Beiträgen über Trüffel, Bogenschießen und Rucksack-Test. Wir freuen uns darauf.

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