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Samstag, 22. Mai 2021

Rezension: Schleswig-Holstein gestern - 50 Geschichten

 

BoD
  Schleswig-Holstein gestern    

 Jürgen Vogler

Jürgen Vogler lebt in Schleswig-Holstein. Nach einem Buch über Ostholstein hat er sich nun auf den Weg gemacht, um kurioses, Vergessenes und Amüsantes aus ganz Schleswig-Holstein zu sammeln und der interessierten Leserschaft anzubieten. Aus verschiedenen Epochen hat er die Geschichte und Geschichten zusammengetragen.

Tatsächlich habe ich selbst auch eine dieser Geschichten in Kiel erlebt, nämlich den schweren Winter 1978/79, von dem sicher jeder Schleswig-Holsteiner seine Variante kennt.

Wir lesen unter anderem von bekannten und weniger bekannten und weniger bekannten Persönlichkeiten, wie z.B. der Franzosen Charles de Villers, der 1806 Lübecks Bürger vor den Schandtaten französischer Soldaten bewahrte und der sich „zum Wohl der Bürger“ einsetzte. Leider gibt es kein Andenken an ihn in Lübeck, er zog später nach Göttingen. Aus derselben Zeit stammt die Geschichte über Pläne aus Lübeck einen Kriegshafen zu machen und durch einen Kanal von der Lübecker Bucht bis an die Seine, Lübeck mit Paris zu verbinden. Dieser Plan stammt von keinem geringerem als Napoleon selbst und wurde bekanntlich nicht realisiert.

Wer weiß schon, dass es über die Mutter der späteren russische Zarin Katharina eine verwandtschaftliche Beziehung nach Eutin gibt ? Katharinas Mutter ist Johanna Elisabeth von Holstein-Gottorf und ihr Bruder Fürstbischof Adolf Friedrich wird König von Schweden. Und auch Katharinas späterer Gatte, Zar Peter, lebte in Eutin in der fürstlichen Residenz…

Sehr interessant ist die Arbeit der „Königlichen Brieftaubenstation“ von 1877 in Tönning an der Nordsee. Die Brieftauben werden so dressiert, dass sie sogar bei großen Stürmen ihre Nachrichten an Land bringen und so Schiffe aus Seenot retteten.

Nicht nur Helgolands Schicksal wird zeitweilig nicht von Deutschen bestimmt, sondern auch das der Insel Fehmarn vor der Einfahrt in die Lübecker Bucht.  Während der Tausch von Helgoland gegen Sansibar (vor Tanzania) allgemein bekannt ist, liest man eher selten etwas über das Schicksal Fehmarns, das 1943 in die sowjetische Besatzungszone integriert werden sollte. Erst nach zähen Verhandlungen der Engländer mit den Sowjets konnte Lord William Strang of Stonesfield die Insel für Schleswig-Holstein „retten“.

Ebenso interessant ist die Geschichte des Plöner Hof- und Feldtrompeters Christian Gottlieb, über den der Autor einen historischen Roman geschrieben hat: „Der Mohr von Plön“.

Wer heute in rund einer Stunde von Hamburg nach Kiel fährt, denkt schon daran, dass um 1800 die Fahrt etwa 24 Stunden dauert konnte und zwar mit Kutsche und Pferden, die nur ungefestigte Wege kannten. 1830 begann man von Altona nach Kiel eine sogenannte Kunststraße zu bauen, die Altona-Kieler-Chaussee. Bis heute gibt es Meilensteine, die mit den Entfernungsangaben und einer Krone versehen sind, denn damals regierte König Friedrich VI. von Dänemark. Die Fahrt dauerte „nur“ noch rund 10 Stunden.

Man könnte noch etliche Geschichten zitieren, doch lesen Sie selbst und entdecken Sie die Vielfalt der schleswig-holsteinischen Geschichte, die sicher auch für Besucher, Tagesgäste und Urlauber unterhaltend ist.

Vielleicht schauen Sie sich das eine oder andere Gebäude, z. B. das Saldern-Haus in Neumünster, die Eingänge zu den ehemaligen Walfängern auf Sylt, die „sprechenden“ Grabsteine auf Föhr und Amrum, das Kloster in Preetz, die Bronzestatue des Neocorus in Büsum oder den begehbaren Globus in Gottorf am Herkulesteich an. Und es gibt noch so viel mehr zu sehen…..

Autor:
Jürgen Vogler hat noch mehr Bücher geschrieben, denn seit 1988 arbeitet er als Autor und Freier Journalist. Darunter sind weitere Historische Romane wie „Der Narr von Eutin“ von 2014 und „Der Marquis von Lübeck“ von 2016. Ab 2011 hat er auch den Krimi für sich entdeckt und veröffentlichte mehrere Kurzkrimis in Anthologien. Während der letzte Jahre erschienen drei weitere Krimis. Weitere Informationen gibt Jürgen Vogler auf seiner Internetseite: www.Juergenvogler.de

 

Fazit:
Der ehemalige Pressesprecher der Bundespolizei, Jürgen Vogler, hat 50 abwechslungsreiche Geschichten zusammengetragen, die kurzweilig und gut zu lesen sind. Spannend erzählt er über neue und ältere Begebenheiten, über Land und Leute. Einige Bilder lockern den Text auf.
Das Buch ist sehr zu empfehlen und man kann vor Ort selbst auf Entdeckungsreise damit gehen.
Ein schönes Buch über Schleswig-Holstein. Vielen Dank an den Autor.


Jürgen Vogler
Schleswig-Holstein gestern
50 Geschichten über Vergessenes und Kurioses
Broschiert mit 41 Abbildungen
244 Seiten
Euro 15,90 inkl. MwSt.
BoD


Freitag, 31. Juli 2020

Kulinarische Spezialitäten an der Nordsee

Kulinarische Spezialitäten an der Nordsee - Eine Auswahl an Restaurants und Cafés


Auswahl an Fisch-Spezialitäten © Blum Fisch-Spezialitäten
In Tinnum auf Sylt wird Fisch nach alter Tradition über Buchenholz geräuchert, es duftet appetitanregend. Täglich wird der frische Fisch von den Auktionen in Dänemark geholt; Heilbutt und Makrele zum Beispiel, schwammen am Vortag noch in der Nordsee. Bei Blum Fischspezialitäten in Tinnum wird der Fisch je nach Sorte eingelegt oder mit Gewürzen und Kräutern mariniert, dann auf Stangen gehängt und im Buchenholzrauch ein paar Stunden lang geräuchert. Am frühen Nachmittag öffnet der Räuchermeister die Tür des Ofens: warmer Rauch prickelt in der Nase, golden und glänzend hängt der Fisch an Stangen. Fisch zu räuchern ist seit alters her eine Methode, um ihn haltbar zu machen. Räucherfisch hat an der Küste Tradition und ist ein Zeichen kulinarischer Authentizität. Zudem: Räucherfisch ist schlicht lecker! Genießen kann man den Fisch zum Beispiel in den Filialen und Bistros von Blum sowie ausgewählter Sylter Gastronomie. Im Bistro neben dem Betrieb in Tinnum serviert das Blum-Team eine große Auswahl der frisch geräucherten Fisch-Stücke – sie kommen direkt aus dem Rauch, schmecken vorzüglich und jedes hat seinen eigenen, feinen Fischgeschmack. Der Heilbutt ist so zart, noch warm, dass er augenblicklich im Mund zu zerfließen scheint, die Schillerlocke ist knackig im Biss und der Pfeffer hat der Makrele ein zusätzliches feines Aroma gegeben. Blums Favorit ist der heiß geräucherte Stremellachs mit Kräutern, Pfeffer oder natur. Schmeckt auch gut draußen am Strand oder mit Blick auf die Häfen von Sylt. 

Hinrichsens Familienfarm auf Föhr © Harald Bickel
Eine Farm auf Föhr, Wiesen bis zum Horizont, Rinder grasen. Es gibt leckere Burger und auf dem Grill liegen saftige Dry-Age-Steaks (nach Anmeldung und Führung durch die hauseigene Whisky-Destillerie) – Bilder, die an den weiten, wilden Westen erinnern. „Mein Ururgroßvater wanderte, wie viele Föhrer, Mitte des 19. Jahrhunderts nach Amerika aus. Manche wurden dort Kapitäne - oder sie betrieben als Feinkosthändler in New York Delikatessen-Geschäfte“, berichtet Jan Hinrichsen. Er ist nicht nur Landwirt im Föhrer Westen, sondern auf Hinrichsen´s Familien Farm gibt es ein Hof-Restaurant mit amerikanischem Einschlag. „Die Rezepte für die Feinkostsalate stammen aus New Yorker Zeiten“, berichten die Gastgeber Marret und Jan Hinrichsen. Auf der Farm kommt in die Küche und auf den Grill, was auf den eigenen Weiden aufwächst. Familie Hinrichsen hält Short Horn Rinder und Husumer Protestschweine. Jan Hinrichsen bietet Führungen durch den Betrieb an. Rinder und Schweine leben in der Marsch und erhalten „…ausschließlich Marschwiesenheu und Gras“, zudem den Biertreber aus der Destillerie, auch so entstehe ein herausragender Fleischgeschmack, erklärt Jan Hinrichsen, „das Fleisch hängt sechs bis acht Wochen in unserem Reiferaum – dadurch verliert es an Gewicht und es entsteht ein intensiver und köstlicher Geschmack. Ohnehin haben beide Rassen eine gute Fleischqualität.“

Ein Eiergrog im Sommer? „Na klar, unseren Gästen schmeckt er jeder zu Jahreszeit!, sagt Angela Nissen vom Friesen-Café in Nebel auf Amrum. Auch dafür kommen sie, auch dafür nimmt man sich hier Zeit. Im Traditions-Café unter Reet, im Friesenhaus von 1745. „Den Eiergrog haben Anni und Meinert Nissen schon in den 1950er angeboten – Zucker und Eigelb schaumig schlagen, heißen Rum dazu und einen Schluck Wasser.“ Was wichtig ist: Der Eiergrog wird im Friesencafé noch immer von Hand gemacht und „just in time“, wie die Chefin bemerkt. Dafür wartet man gern ein bisschen. Das Sortiment an Torten und Kuchen ist eher klein, dafür sehr fein. Konditorhandwerk alter Schule, Jens Nissen tut dies in dritter Generation. Die Friesentorte natürlich, den Klassiker aus Blätterteig, Sahne und Pflaumenmus. Aber auch Friesenwaffeln – aus Mürbeteig und mit dem Waffeleisen im Café gebacken. Dazu, beispielsweise, hausgemachte rote Grütze den norddeutschen Nachtisch schlechthin aus Beeren der Saison, hier nach eigenem Rezept (das hat im Norden jede Hausfrau, jeder Konditor) mit Zimt und Kardamom verfeinert (mehr verraten sie nicht). Saisonal auch das Obst: Birnen, Stachelbeeren und Pflaumen gehören hierher. Im Friesencafé gibt es zu gegebener Zeit eine Birnen-Schoko-Lavendel-Quark-Torte, einen Pflaumenstreusel oder Stachelbeere auf Biskuit mit Vanillecreme. Ohne Chichi, einfach gut wie immer schon. Schlicht und schön ist das modernisierte Café, gehalten hauptsächlich in den Farben weiß und blau. So, wie die Strandkörbe auf der Terrasse. Im Gastgarten blühen die Hortensien bis in den Herbst und der Jasmin duftet so schön nach Sommer.   


Hektik hinter sich lassen und einkehren in den Hafen der Gelassenheit: in der historischen Häuserzeile am alten Hafen in Tönning liegt das Hotel und Restaurant „Zum Goldenen Anker“, ein Ort der Gastlichkeit seit mehr als hundert Jahren. Bis zum Bau des Eidersperrwerkes in den 1970er Jahren war Tönning, gelegen am Mündungstrichter des Flusses Eider, ein wichtiger Fischerei- und Handelshafen. Hafenstadt ist Tönning noch immer, Fisch und Krabben werden noch heute in dieser schmucken Stadt gehandelt. Das alte Packhaus, ein mächtiges Ziegelsteingebäude,  zum Beispiel zeugt von der Seefahrer-Tradition. Im Hafenbecken liegen zahlreiche Segelboote, idyllisch und romantisch ist der alte Hafen von Tönning. Von der Terrasse, oder: vom Sonnendeck, des „Goldenen Anker“ hat man einen schönen Blick über die Flaniermeile auf diese maritime Szene. Ein Besuch lohnt sich umso mehr, denn hier kann man sehr gut Fisch essen und in diesem schönen Ambiente typischer Nordseeromantik schmeckt es noch mal so gut. „Käpt´n“ Willi Peters und seine Crew bekommen fangfrischen Fisch, beispielsweise Seezunge oder Aal. Bekannt ist das Restaurant für „Scholle satt“: Man bekommt ein paar schöne, gebratene Schollen auf der Warmhalteplatte und kann nachbestellen, wie man möchte. Natürlich gibt es den Küstenklassiker Scholle auch nach „Finkenwerder Art“ (mit gebratenem Speck) oder mit frischen Krabben. Dazu Bratkartoffeln oder den köstlichen hausgemachten Kartoffelsalat. Denken sie bei „Scholle satt“ auch an die Dessert-Karte; es wäre schade, wenn für die Rote Grütze, den norddeutschen Nachtischklassiker schlechthin, kein Platz mehr wäre. Es sitzt sich herrlich unter den Linden oder dem Sonnensegel am Logenplatz von Tönning, im „Goldenen Anker“, dem Ort traditioneller, familiärer Gastlichkeit. Und man schaut den Booten zu bei lecker Scholle & Co.  

Weitere Informationen unter:

Nordsee-Tourismus-Service GmbH - www.nordseetourismus.de



Sonntag, 20. Mai 2018

NEU: Unheimliche Orte in Deutschland, Rezension

Frederking & Thaler
Rezension

Henning Aubel (Hrsg.)

Das Buch der unheimlichen Orte in Deutschland   
 Schaurige Plätze und ihre Geschichten

Möchten Sie Deutschland von seiner mysteriösen Seite kennen lernen, sollten Sie zu diesem interessanten Buch greifen. Bald beginnt die Urlaubszeit und Deutschland ist nach wie vor ein beliebtes Reiseziel. Abenteuer kann man auch hierzulande erleben und warum sollte es nicht einmal unheimlich und spannend werden ?

Von Nord nach Süd und West nach Ost werden Felsen, Seen, Ruinen, Kapellen und Keller mit „Gruselgeschichten“ vorgestellt.
Das Autorenteam begab sich auf Reisen und entdeckte spannende Plätze und einsame Orte mit Legenden und Sagen.

Man kennt die Geschichte der Loreley am Rhein, aber kennen Sie auch die „wilden Fräuleins von Hindelang“ oder das „Land der Hexen und Gespenster“? Die Harzer Brockenhexen sind einem schon eher geläufig, aber die wilden Fräuleins, die sich mit den Männern vor Ort einließen und deren Namen man nicht suchen sollte, kennen wahrscheinlich mehr die „Insider“ im Allgäu.

Wer in Norddeutschland zur Schule gegangen ist, hat bestimmt die Moorleichen im Schleswiger Museum besucht oder kennt die Geschichten der sagenumwobenen Stadt Rungholt, das Atlantis der Nordsee.
Oft werden ungewöhnlichen Felsbrocken oder bizarren Bergformationen Legenden angeheftet. In diesem Buch geben die Sagen über die Watzmannfamilie im Berchtesgadener Land, die Externsteine im Teutoburger Wald, die gewaltigen Findlinge der Visbeker Formation „Braut und Bräutigam“ bei Oldenburg oder der „Boitiner Steintanz“ bei Bützow gute Beispiele davon ab.

Auch beklemmend wirkende Orte werden beschrieben. Sie sind weniger von Legenden umwoben, als vielmehr von bitterer Realität - sie haben mit Krieg zu tun. Hier sei das U-Boot 995 bei Laboe an der Ostsee erwähnt, heute zur Besichtigung freigegeben, ebenso der Regierungsbunker im Ahrtal oder die „gigantische Ferienanlage“ Prora auf Rügen. Sie sollte gleichzeitig 20.000 Urlaubern Platz bieten. Die acht Betonbauten geben ein Beispiel „nationalsozialistischer Architektur“ ab. Doch Urlauber kamen keine, der 2. Weltkrieg war ausgebrochen. Der Bunker im lieblichen Ahrtal liegt versteckt zwischen Weinbergen und Wäldern. Etwa dreitausend Menschen der Staatsregierung sollten bei einem Kriegsausbruch rund einen Monat ausharren können. Ein beklemmendes Gefühl bekommt man schon beim Durchgehen durch das sehr schmale Innere des U-Boots, das am Strand von Laboe steht, wie war es wohl dann für die Matrosen unter dem Meer ?

Nichts für schwache Nerven ist der schmale Weg durch die dunkle Höllentalklamm bei Grainau im Wettersteingebirge, der nur im Sommer begehbar ist. Doch am Ende wartet ein weiter Blick auf die Zugspitze und den Höllentalferner. Auch die Pollingsrieder Kapelle am Starnberger See soll in früheren Zeiten ein schauriger Ort mit Geistern und Höllenhunden gewesen sein.

Auf über 220 Seiten haben die vier Autorinnen und Autoren 51 Geschichten und Informationen zusammengetragen und herausgegeben. Jeder sagenumwobenen Ort wird auf drei Seiten mit kleinen Bildern beschrieben, dem ein großformatiges Bild und ein Kartenausschnitt vorangestellt wurden. Ein Register Bild- und Textnachweis und eine Vorstellung der Autorinnen und Autoren schließen das schöne Buch ab.

Autorenteam:
Henning Aubel, Sabine Durdel-Hoffmann, Dr. Petra Gallmeister, Brigitte Lotz

Fazit:
Wenn Sie in Deutschland auf Reisen gehen, nehmen Sie am besten das Buch mit. Es ist spannend geschrieben und auf dem Kartenausschnitt ist der mysteriöse Ort umrahmt, so dass Sie ihn finden. Vielleicht wohnen Sie in der Nähe, warum nicht mal einen Ausflug zu einem der Plätze unternehmen und den Kindern die geheimnisvollen Stätten zeigen ? Das „Buch der unheimlichen Orte in Deutschland“ ist auf jeden Fall lesenswert und wird sehr empfohlen.


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Henning Aubel
Das Buch der unheimlichen Orte in Deutschland
Hardcover, ca. 140 Abbildungen
Format 19,3 x 26,1 cm
224 Seiten
1.Auflage März 2018

Euro 25,99  inkl. MwSt.   hier kaufen

Mittwoch, 9. Mai 2018

NEU: Reiseangebote nah und fern

B.Agada

Reiseangebote nah und fern

JETZT NEU:

Ab sofort können Sie hier Ihren Traumurlaub buchen. Kulturreisen, Wanderreisen, Luxusreisen, Safaris, Wellness, Rundreisen, Familienreisen, Erlebnisreisen, Kreuzfahrten, Abenteuer, Romantik und vieles mehr. Schauen Sie sich unsere Angebote an und finden Sie hier  ihr Lieblingsziel.

Freitag, 23. März 2018

Rezension: Reiselust und Gartenträume

DVA
Reiselust und Gartenträume     Rezension  

Heidi Howcroft
Mit den „Gartenzwergen“ unterwegs

Schon der Schutzumschlag macht auf den Inhalt neugierig. Die Palme auf einem Boot, die zwischen den Mauern eines weißgetünchten Palais in den Himmel wächst vor einer Bergkulisse ist ein Gemälde der Künstlerin Binette Schröder.

„Reiselust & Gartenträume“ - welch wundervolle Zusammenstellung und dies in Verbindung mit einer Kreuzfahrt - besser kann eine Reise für Gartenliebhaber kaum sein. Und wenn eine Landschaftsarchitektin und Engländerin wie Heidi Howcroft die Ausflüge zu den Gartenparadiesen begleitet und fachkundig erläutert, ist der Urlaub perfekt.

Mit dem Kreuzfahrtschiff zu den Gärten in Europa, Afrika, Karibik und Asien

Von Reisen mit der MS Deutschland und Sea Cloud II, die zwischen 2006 und 2014 durchgeführt wurden, erzählt die Autorin ihre amüsanten Geschichten zu fernen Gärten und Parks. Beginnend im Westen Europas mit Irland, Schottland und den Orkney-Inseln, Madeira und den Azoren geht es über Italien, Sizilien und Marokko weiter in die Karibik und endet in Hongkong, Taiwan und Shanghai.

An Bord durch Vorträge vorbereitet, entdecken die „Gartenzwerge“, so der Name der vielen Teilnehmer, die die Ausflüge gebucht haben, die botanischen Paradiese mit Hilfe der ortskundigen Busfahrer, die manchen Geheimtipp beisteuern, Stadtführern, die eigene Rezepte für Spezialitäten weitergeben und weiteren Helfern, die die Erzählungen der Autorin bereichern.

Versteckte Gartenparadiese

Oft überraschen nicht die großen Parks sondern eher die versteckten Privatgärten mit üppiger Blütenpracht in schwierigsten Bedingungen, wie zum Beispiel auf den Orkney-Inseln, wo der Wind so kräftig weht, dass die Bäume nicht höher als eine Mauer wachsen können, bevor sie „zerfetzt“ werden. Durch den Golfstrom herrschen milde Temperaturen und zwischen Mitternachtssonne und dunklen Wintermonaten blühen hier alle Blumen kurz und gleichzeitig, besonders gut gedeihen Stauden.

In Marokko wird auf den Besuch des andalusischen Gartens in Chefchaouen verzichtet, dafür ist der Spaziergang durch die „blaue“ Medina umso aufregender. Doch ein Spaziergang durch den Jardin Majorelle in Marrakech sollte natürlich nicht ausgelassen werden.

Humorvoll, mit spannenden historischen und gärtnerischen Fakten zu den Gartenbesitzern und Parks reist der Leser von einem Gartenparadies zum nächsten und erfährt ebenfalls etwas über die Kreuzfahrterlebnisse der Autorin. Durch die detaillierte Beschreibung kann man sich als Leser die Anlagen und Anordnung der Pflanzen, Töpfe und Dekorationen im Garten gut vorstellen.

Autorin:
Heidi Howcroft ist eine bekannte Landschaftsarchitektin, Autorin und Gartenjournalistin. Die deutschsprachige Britin hat bereits 30 Bücher veröffentlicht, sie schreibt eine regelmäßige Kolumne für das Magazin Ratgeber Lust auf Natur und ist Gartenexpertin bei NZZ Bellevue, dem Online Lifestyle-Portal der Neuen Zürcher Zeitung, wo sie ihr Garten-Know-how vermittelt.
Wenn Heidi Howcroft nicht auf Reisen ist, arbeitet sie in ihrem Schreibatelier mit Blick auf den Cottage-Garten in einem kleinen Dorf in Somerset, England.

Fazit:
Ein unterhaltsam geschriebenes Buch, abwechslungsreich und spannend. Man spürt die Liebe der Autorin zu ihrer Tätigkeit.
Besonders hilfreich für Interessierte sind die Internetadressen der Gärten und Hotels, die das Geschriebene noch unterstreichen. Am besten legt man sich beim Lesen ein Tablet oder Handy daneben, um gleichzeitig die Bilder der Gärten und Pflanzen betrachten zu können, denn im Buch gibt es leider keine Bilder. So wirkt der Einblick noch intensiver und wenn eine Reise geplant wird, sind die Öffnungszeiten und Informationen zu Spaziergängen oder Blütezeiten eine gute Unterstützung.
Sehr empfehlenswert.

Zurecht erhielt dieses Buch den 2. Preis in der Kategorie „Bester Garten-Reiseführer 2018“ des Deutschen Gartenbuchpreises und European Garden Book Award auf Schloss Dennenlohe.

Weitere Informationen zur Autorin unter: www.heidi-howcroft.de

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HEIDI  HOWCROFT
REISELUST & GARTENTRÄUME
Geschichten über Reisen  zu fernen Gartenparadiesen
Gebunden mit Schutzumschlag
248 Seiten
1.Auflage 2017
Euro 14,95 inkl. MwSt.   hier kaufen

Donnerstag, 24. August 2017

Reisen - Genießen - Respiektieren


Reisen - Genießen - Respektieren

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat im November vor zwei Jahren das Jahr 2017 zum „Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung“ („International Year of Sustainable Tourism for Development“) erklärt. In ihrem Abschlussbericht „Die Zukunft, die wir wollen“, konstatieren die Vereinten Nationen, dass „ein gut konzipierter und gesteuerter Tourismus einen erheblichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in ihren drei Dimensionen leisten kann, in engem Zusammenhang mit anderen Sektoren steht und menschenwürdige Arbeitsplätze schaffen und Handelschancen erzeugen kann.”
Begründet wird die Ausweisung des Jahres unter anderem mit der Bedeutung des Tourismus für die Völkerverständigung und die Wertschätzung anderer Kulturen. Außerdem gelte nachhaltiger Tourismus als Instrument zur Abschaffung der Armut, zum Schutz der Umwelt, zur Verbesserung der Lebensqualität und zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen und Jugendlichen. 1

Diese Ausrufung zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Nachhaltigkeit ist umso wichtiger als die Zunahme der Touristen in bestimmten Orten und Regionen immer öfter als Stress- und Störfaktor wahrgenommen werden. Palma de Mallorca, Barcelona, Dubrovnik, seit langem bereits Venedig und seit neuerem auch Island (die Zahl der Besucher stieg um ein Fünffaches seit 2010) stöhnen unter den vielen Sommerurlaubern und seit dem letzten Jahr werden die Proteste der Einwohner lauter.

Rücksichtnahme, Anstand und Respekt sollten die Schlagworte für den Besuch eines fremden Landes mit seinen gastgebenden Einwohnern für zukünftigen, nachhaltigen Tourismus sein. Die Welttourismusorganisation UNWTO lanciert dazu eine große Konsumentenkampagne. Im Rahmen des «Internationalen Jahrs des nachhaltigen Tourismus 2017» wird die auf Urlauber zielende Kampagne „Travel. Enjoy. Respect.“ (Reisen - Genießen - Respektieren) lanciert (Video).

Die Botschaft ist einfach und einleuchtend: Tourismus kann ein Katalysator für positive Entwicklungen in der Welt sein. Der Tourismus soll als Chance und nicht als Übel verstanden werden. Das gehe, wenn Reisen wieder als Entdecken anderer Kulturen und Landschaften verstanden werde, wenn man das besuchte Land respektiere und mit der eigenen Präsenz bereichere, statt das Gefühl zu haben, im Ausland sei alles erlaubt (!). Reisende sollen Botschafter einer besseren Zukunft sein.

UNWTO-Generalsekretär Taleb Rifai erklärt: «Um sicher zu stellen, dass Tourismus sowohl für den Reisenden als auch für den Gastgeber eine Bereicherung ist, sind nachhaltige Tourismusstrategien notwendig, welche sowohl lokale als auch nationale Behörden, im Tourismus tätige Privatgesellschaften, die einheimische Öffentlichkeit sowie die Touristen selber mit einbeziehen sollen.»  2





Montag, 19. September 2016

Buchempfehlung: The golden Teapot und Le dernier verre

THE  GOLDEN  TEAPOT
LE  DERNER  VERRE

Kurzgeschichten zum Englisch und Französisch lernen

Wer in den Ferien oder im Urlaub seine Englisch und Französisch-Kenntnisse auffrischen möchte, dem seien die beiden Kurzgeschichtenbände „The Golden Teapot“ und „Le dernier verre“ von PONS empfohlen. Nicht nur für Schüler, auch Erwachsene werden über die Geschichten schmunzeln und die spannenden Kurzkrimis gern lesen. Das Sprachniveau liegt bei A2 im französischen Band und A2-B1 im englischen Band. Beide Bände passen im handlichen Format in jede Tasche und enthalten je 128 Seiten.

The Golden Teapot
Das englische Buch enthält eine Englandkarte, auf der die Orte der Handlungen markiert sind. Neben der „goldenen Teekanne“ erfährt der Leser, wieso sich die Queen aus dem Staub macht, wie Bilder im Museum einen Heiratsantrag beeinflussen, wie der verborgene Druide im Alltag lebt und wieso eine „Kröte im Loch“ etwas zu essen ist.
Die 20 Kurzgeschichten sind spannend und lustig erzählt und werden mit farbigen Bildern ergänzt. Die Bildunterschriften sind in Deutsch geschrieben und geben Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Spezialitäten oder Eigenheiten der Engländer.
Die beiden Autorinnen sind Engländerinnen und leben in London. Emma Bullimore studierte Germanistik in Oxford und arbeitete in Hamburg, Berlin und Wien als Journalistin für den Stern und Spiegel, u.a. Mary Evans ist Autorin und Journalistin in London und publizierte 2014 das Kinderbuch „Who let the Gods out?“ Sie präsentierte ihre Geschichten auf verschiedenen Festivals.

Le Dernier Verre
Das französische Buch enthält 14 Kurzkrimis, die zwischen sechs und neun Seiten lang sind. Daran schließt sich jeweils ein Schwarz-Weiß-Bild mit Beschreibung in deutscher Sprache. Die Kriminalgeschichten spielen in verschiedenen Regionen Frankreichs, die auf einer Karte am Buchanfang eingezeichnet sind. Eine Wortliste am Ende des Bandes ergänzt die Vokabelliste im Text. Hexenjagd, Das perfekte Verbrechen, Das Phantom von van Gogh, Eine letzte Chance sind einige der Titel von Katja Retieb, die nicht nur diesen Titel sondern auch einen Reiseführer mit besonderem Augenmerk auf die Literatur und Schriftsteller über Paris geschrieben hat. Sie ist ausserdem als Studienreiseleiterin in Frankreich unterwegs.




Der PONS Sprachenverlag gehört zur Klett Verlagsgruppe in Stuttgart. Seit 1978 werden hier Wörterbücher und Sprachlernmaterialien verlegt.
Nicht nur für Schüler, auch für Erwachsene werden Bücher und Sprachkurse für 32 verschiedene Sprachen von Arabisch bis Ungarisch angeboten.
Darüber hinaus helfen über 400 Sprachen-Apps und die kostenlosen Online-Wörterbücher für
14 Sprachen unterwegs auf Reisen, in der Freizeit, in der Schule und im Beruf.

Fazit:
Zwei amüsante, spannende und kurzweilige Bücher, die nebenbei die englischen und französischen Sprachkenntnisse aufbessern oder erweitern. Man kann sie immer wieder einmal in die Hand nehmen oder als „Minireiseführer“ im Reisegepäck mitnehmen. Gut zu lesen und sehr zu empfehlen.


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The golden Teapot
20 landestypische Kurzgeschichten zum Englischlernen
Sie lieben England und alles, was dazugehört? Dann tauchen Sie ins Land ein und frischen Sie ganz nebenbei Ihre Englischkenntnisse auf!
Mit 20 abwechslungsreichen Kurzgeschichten rund um die Insel erweitern Sie spielend Ihre Lesekompetenz. Wortangaben auf jeder Seite helfen Ihnen dabei.
Zahlreiche bebilderte Spezial-Seiten zu Schauplätzen, Personen oder Handlungen machen Wortschatzlernen zum reinsten Vergnügen.
Texte und Bilder werden verknüpft und erleichtern so schnelles Lesen und Memorieren.
Für Wiedereinsteiger (A2) und Fortgeschrittene (B1).

Emma Bullimore, Mary Evans
The golden Teapot
Broschur, Format: 12,5 x 19 cm
128 Seiten mit Farbbildern
nur Euro 7,99 inkl. MwSt.   Buch kaufen

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Le dernier verre
Mörderische Kurzkrimis zum Französischlernen. Mit Online-Wortschatztrainer.
Schwierige Wörter werden extra erklärt.
Extra-Rubriken mit Informationen zum Tatort bei jeder Geschichte.
Der Wortschatz aus jeder Geschichte kann online und mit der App trainiert werden.
Für Anfänger mit Vorkenntnissen und Wiedereinsteiger (A2).

Katja Retieb
Le dernier verre
Broschur, Format: 12,5 x 19 cm
128 Seiten mit schwarz-weiß Bildern
nur Euro 7,99 inkl. MwSt.    Buch kaufen



Donnerstag, 25. August 2016

Buchempfehlung: Lucky, ein Gecko auf Reisen

Kommode
NEU

MARTIN  AVI  ABRAHAM

LUCKY  -  EIN  GECKO  AUF  REISEN  
Kinderbuch auch für große Leser

Lucky – ein Gecko auf Reisen erzählt die Geschichte eines jungen Geckos, der sein Zuhause auf der tropischen Insel Bali verlässt und sich auf eine große Reise begibt. Neugier und Wissensdurst locken den kleinen Gecko zu neuen Ufern. Der Versuch, sich selbst und die Welt zu verstehen, treibt ihn an. Island wird dabei zu seinem Sehnsuchtsort. Auf dem Weg dahin durchlebt Lucky Abenteuer in Asien, Afrika und Europa. Er lernt fremde Kulturen, Tiere und Menschen kennen und erfährt immer mehr über sich selbst.
 All diese Erfahrungen steuern den kleinen Gecko letztlich nicht nur nach Island, sondern führen ihn zu der größten aller Fragen, der Frage nach dem Sinn des Lebens.

 Lucky lässt kleine und große Leser unmittelbar an seinen Erfahrungen, Gefühlen und Erkenntnissen teilhaben. Er nimmt sie mit auf seine abenteuerliche Antwortsuche um die Welt.

 Der erste Teil Lucky, der Gecko erschien 2013 als Bilderbuch im Kommode Verlag. Das Vorlesebuch Lucky - Ein Gecko auf Reisen versammelt alle fünf Abenteuer.

Autor:
Martin Avi Abraham, 1968 in Wien geboren, studierte Germanistik, vergleichende Literaturwissenschaften und Architektur. Nach einer Ausbildung zum Gruppendynamiker ergab sich eine erfolgreiche Karriere als Unternehmensberater. 2001 hat es ihn in die Ferne gezogen, über Granada und die Toskana hat ihn die Reise in die Schweiz geführt, wo er bis dato ansässig ist. Vom Reisen, oder besser gesagt vom Unterwegs sein und vom Suchen handelt auch sein literarisches Schaffen.

Illustrator:  
John Bendall-Brunello wuchs als jüngstes von neun Kindern außerhalb von Cambridge auf. Nach seinem Abschluss an der Kunsthochschule in Cambridge in den Bereichen Illustration und Design arbeitete er für verschiedene didaktische Verlage bis er 1985 sein erstes Kinderbuch veröffentlichte. Seither wurden in England und den USA über 60 Bilderbücher von ihm veröffentlicht. Einige davon entstanden in Zusammenarbeit mit den renommiertesten englischen Kinderbuchautoren.


Martin Avi Abraham
Lucky - Ein Gecko auf Reisen
Hardcover, Halbleinen, Format: 19,5 x 24,5 cm
160 Seiten
1.Auflage  Juli 2016
Euro 32,- inkl. MwSt.   Buch kaufen 
oder bei AFARA Bücher, Ihrer Internetbuchhandlung in Erlangen




Donnerstag, 7. Mai 2015

Kalender zeigen die Welt


Kalender zeigen die Welt    

Die diesjährige Reisesaison steht vor der Tür und Millionen Bundesbürger fahren und fliegen in nahe und ferne Länder. Eine schöne Erinnerung an den Urlaub ist ein Kalender über das besuchte Land, der das ganze Jahr über an die schönen Tage erinnert. Oder ein Kalender, der die Vorfreude auf die nächsten Wohlfühlwochen erhöht. Schon jetzt bieten die Reiseveranstalter ihre Urlaubsziele für das nächste Jahr an und da sind die neuen Kalender für 2016 von KV&H, Deutschlands größtem Kalenderverlag, eine gute Planungshilfe. Die einzigartigen Bilder von trendigen Urlaubszielen wecken Sehnsüchte und lassen von eindrucksvollen Landschaften und Regionen träumen. Über Tausend  Kalender bringen Urlaubsflair als Aufsteller auf den Tisch oder als unverwechselbare Deko an die Wand.

Breite Auswahl in allen Größen

Montag, 4. März 2013

Stadtlust - entdecken, erleben, geniessen

Stadtlust - entdecken, erleben, geniessen

Seit kurzem gibt es ein neues Magazin; schon wieder, werden manche Leser denken. Dieses Mal geht es nicht um das Landleben, sondern um das Leben in der Stadt. Es nennt sich „Stadtlust“, wird aber nicht vom Landwirtschaftsverlag in Münster herausgegeben, wie man vom Wörtchen „…Lust“ ableiten könnte, sondern von der WAZ-Woman Groupe aus Ismaning bei München.

Eine freundlich blickende Dame schaut aus der geöffneten Eingangstür eines roten Backsteinhauses, was gleich in Richtung Norddeutschland weist und so führt die Reportage über ein „Altes Stadthaus in neuem Glanz“ nach Kiel.

Große Bilder - wenig Worte

Das Magazin verspricht Tipps, Trends, Reisen, Termine, Reportagen und vieles mehr.
Ganzseitige Bilder von Köln, Bremen, Dresden und Passau mit drei bis vier Sätzen, jede Menge Werbeseiten für Mode, Lieblingsläden und Shopping füllen zwar das Heft, bieten aber keinen wirklichen Mehrwert.

Stadtzeitschrift mit Lust aufs Land

Und so ganz ohne „Land“ kommt auch dieses „Stadt“-Magazin nicht aus und es werden Frühlingsblüher (auch nur ganzseitige Bilder von Tischarrangements mit wenig Information), Stadtgärten im Schatten oder im Hinterhof, Minigärten unter Glas, ein „Naschbalkon“, Imkern in der Stadt, „essbare Grünanlagen“ in Andernach und Urlaub im Baumhaus-Hotel im Wald als Stadtfluchten angeboten.

Umweltschonung bei Wochenendflug nach Mallorca?

Das (gefühlt tausendste) Stadtporträt von Palma de Mallorca, das nur für ein Wochenende empfohlen wird, trägt nicht zur Umweltschonung bei. Da nützt es auch nichts, wenn ein paar Seiten vorher für Carsharing, E-Bike oder Elektroauto aus Parkplatznot geworben und auf die Schonung der Umwelt hingewiesen wird.

Wirklich neu ist das alles nicht. Von rund 140 Seiten, die das Magazin bietet, finden sich sechs Reportagen, für die ein wenig Rechercheaufwand notwendig war, der Rest ist Werbung.
Der anfängliche Seufzer über ein neues Magazin bleibt am Ende übrig, denn es bringt nicht unbedingt das, was es möchte, nämlich Lust auf mehr Hefte.

Stadtlust - entdecken, erleben, geniessen
140 Seiten
1.Auflage März/April 2013
Preis: Euro 3,80 in Deutschland
WAZ Woman, Ismaning bei München

Dazu gibt es auch eine Internetseite: Stadtlust


Eine Meinung von Birgit Agada





Montag, 18. Februar 2013

Himmelblau - Das Reisemagazin

himmelblau
Himmelblau
Landwirtschaftsverlag
Seit einigen Tagen ist ein neues Reisemagazin auf dem Markt. Es heißt „himmelblau“ und schon das Cover entspricht ganz dem Namen, denn es zeigt eine kleine grüne Insel im blauen See unter blauem Himmel.


Dazu gibt es natürlich auch eine Internetseite: „himmelblau-magazin.de“, beides herausgegeben vom Landwirtschaftsverlag in Münster. Ob „himmelblau“ allerdings auch so ein Verkaufsschlager wird wie die „Landlust“-Zeitschrift vom selben Verlag, mag die Leserin/der Leser selbst beurteilen.

Lust auf naturnahe, unberührte Urlaubsziele

Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, um was es den Herausgebern geht:  friedliche Landschaften von oben fotografiert, grüne Inseln im blauen Meer, Landschaften, die zum Träumen einladen. Doch plötzlich, ein paar Seiten weiter, sieht man dunkle Industrieanlagen vor orangerotem Sonnenuntergang-Himmel und Überlandleitungsmasten. Ein Umwelt-Thema in dieser Idylle ? Nein, das Ruhrgebiet, an dem jeder sofort an Kohleabbau, graue Abraumhalden in stickiger Luft, Currywurst und Dosenbier denkt, überrascht mit Wäldern, Weiden und Wiesen, Parkanlagen und Kleingärten. Die Bilder zeigen einen Badesee mit Freizeitseglern, Mountainbiker in Duisburg-Nord und idyllische Flusslandschaft mit historischer Marktkirche in Essen-Kettwig. Dazu gibt es Hotel-, Restaurant- und Freizeittipps mit einer gezeichneten Übersichtskarte; Informationen, die bei keinem Artikel fehlen.

Unvergessliche Momente in atemberaubender Landschaft

Doch dann geht es nach Norden, genauer nach Norwegen. Bilder von hohen Bergen, Wasserfällen und Schiffen, die in den Fjord hineinfahren, zum Beispiel nach Geiranger oder Alesund. Die Beschreibung der neuntägigen Reise, die mit der Fährenkreuzfahrt von Kiel nach Oslo beginnt, lässt sich gut per Auto nachfahren. Hotelhinweise inklusive Internetadressen fehlen nicht, wer nicht selbst fahren möchte, für den gibt es „Tipps & Touren“ am Ende des Berichts.

Es folgen Wanderungen in Österreich, ein Radreisen-Special mit Routen von der Ostsee bis zum Altmühltal, eine Paddeltour auf den Seen südlich von Potsdam und Bayerns schönste Winkel zwischen Lech und Isar im Pfaffenwinkel.

Fazit:
Die Zeitschrift ist schön gestaltet mit ganzseitigen Bildern, in dieser Ausgabe von Meeresküsten und Bergen, ergänzt von Beschreibungen, die als Anregung und Inspiration für den nächsten Urlaub dienen. Die Artikel sind gut sortiert, von Nord nach Süd und Ost nach West, Nordsee - Bayern, Münsterland - Mecklenburg-Vorpommern, Norwegen - Österreich.
Die wenigen Werbeanzeigen haben mit dem Thema Urlaub zu tun, wie Fahrräder, Wohnmobile, Objektive,  Kreuzfahrten und Hotels der beschriebenen Regionen und stören nicht.

In den fünf Rubriken Küste & Meer, Land & Seen, Berge & Täler, Rad-Extra und Wochenende sind zwölf Beiträge gegliedert, am Ende gibt es die Möglichkeit Broschüren zu bestellen, ergänzt von Kleinanzeigen mit Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Gutshäusern. 
Die Internetlinks funktionieren und geben weitere Informationen.
Auf 140 Seiten werden Autofahrer, Wanderer, Radfahrer und Genießer bestens unterhalten und informiert, Euro 4,80 für diese Frühjahr/Sommer-Auflage sind nicht zu viel.

Wir wünschen „himmelblau“ viele Leserinnen und Leser.

Foto: Landwirtschaftsverlag

Das Reisemagazin himmelblau
1. Ausgabe Frühjahr/Sommer 2013
140 Seiten
Preis: Euro 4,80
Landwirtschaftsverlag



Donnerstag, 17. Januar 2013

Aktiv „urlauben“ mit Wikinger Reisen


Fernreisen von Wikinger Reisen sind abwechslungsreich und beliebt. Geführte Gruppen erleben auf Wanderungen, per Rad, Boot oder Safari-Fahrzeug Natur und Menschen hautnah: z. B. per pedes in Soweto, mit dem Einbaum im Okavango-Delta, bei nächtlicher Jaguar-Pirsch in Belize oder beim Stamm der Bribri in Costa Rica. Für Individualurlauber gibt es kombinierbare Fernreise-Bausteine, u. a. in Kanada und auf den Seychellen.  

Einzigartig auf deutschem Markt: Aktivreise nach Südkorea

Ein neues Ziel auf der Wikinger-Weltkarte ist Südkorea. Hier bietet der Erlebnisspezialist eine Aktivtour an mit vier Wanderungen. Der Reiseführer-Autor und Sinologe Oliver Fülling präsentiert „Südkorea hautnah“ – er verrät Geheimtipps und zeigt die Höhepunkte des Landes, darunter sechs UNESCO-Weltkultur- und Naturerbestätten. Die Gruppe übernachtet bei Mönchen, erlebt ihren Alltag und kommt dem Geheimnis der noch heute auf der Insel Jeju lebenden „Meerfrauen“ auf die Spur.

Südafrika pur: Begegnungen in Soweto und in der Weinregion

Der 17-tägige Aktiv-Trip „Safaris & Begegnungen hautnah“ zeigt Natur und Alltag in Südafrika. Mit erfahrenem Reiseleiter geht es zu Fuß durch Soweto, zu Familien und Musik-Events. Dazu kommen Wanderungen im Bontebok-Nationalpark, Radtouren in der Weinregion Stellenbosch und ein Aufenthalt in einer deutschstämmigen Farmerfamilie. weitere Länder

Dienstag, 13. November 2012

Der Wandel im Reiseverkauf


Urlaubsreisen werden heute überall angeboten, ob im Internet, beim Lebensmitteldiscounter oder Kaffeeröster, sogar bei Banken und Sparkassen. Das klassische Reisebüro hat Konkurrenz bekommen. Der Kunde hat die Qual der Wahl, soll er im Reisebüro buchen oder im Internet ?

Reisebüros sind in jeder kleineren und größeren Stadt zu finden. Der Kunde hat schon hier eine große Auswahl. Die Reiseverkehrskaufleute beraten nach bestem Wissen, vergleichen Preise, stellen dieses oder jenes Hotel vor, das die Kundenwünsche berücksichtigt, für jeden Geschmack wird das beste gefunden und gebucht, dazu gibt es Reiseversicherungen und Mietwagen. Der Kunde freut sich auf den baldigen Urlaub. Manche Kunden bevorzugen die Großen der Branche für ihren Urlaub in Griechenland oder Spanien, andere buchen lieber Spezialreisen, wie Kreuzfahrten und Wandertouren. 

Das Internet – Ergänzung oder Konkurrenz ?

Dann kam das Internet und mit ihm ganz neue Möglichkeiten des Reiseverkaufs. Der Beginn des Reiseverkaufs im Internet verspricht mit dem sogenannten „Internethype“ ein gutes Geschäft zu werden. Jeder ist neugierig auf das neue Medium. Geschaut und geklickt wurde viel, aber online gekauft wurde noch wenig.
Schnell gibt es Reiseportale. Die Technik beschränkt sich zunächst auf die Bereitstellung von Flugbuchungen.
Die ausgebildeten Reiseverkehrskaufleute, die die Kunden am Telefon beraten, haben einen spannenden Arbeitsplatz. Die Beratung am Telefon ist wichtig, denn Fragen zum Buchungsablauf oder zu den Angeboten und Tarifbedingungen der Flüge stellten sich immer und konnten oft schon vor der Buchung geklärt werden.
Um den Verkauf von Pauschalreisen im Internet zu stimulieren, wurden Last-Minute-Angebote zusammengestellt, die angeblich billiger im Internet verkauft wurden. „So günstig wie am Flughafen“ oder „... jetzt auch im Internet“ waren die Werbeslogans. Mit viel Publicity wurde auf das neue Angebot im Internet aufmerksam gemacht.
 
Die Nähe der Veranstalter zu den Reisebüros entpuppte sich als leeres Versprechen

Die großen Veranstalter betonen die Nähe zu den Reisebüros und versprechen nicht selbst im Internetverkauf tätig zu werden.
Um den Verkauf im Reisebüro zu erleichtern, entwickelte man zuerst nur für die Reisebranche Datenbanken, die den Reiseverkäufern einen besseren Überblick über das Angebot der Flüge, Hotels, Mietwagen oder Ferienhäuser geben, als schnelle Hilfe zu den oft unübersichtlichen Katalogen. Eine Erleichterung für den Preisvergleich.

Allerdings finden diese Datenbanken, die nun Flug- oder Reisesuchmaschinen heissen, schnell Eingang auf die Internetseiten der Veranstalter selbst und der Kunde kann sich seine Reise direkt beim „Hersteller“ anschauen. Kataloge werden digitalisiert, Bildergalerien regen zum Träumen an, Reisevideos bringen die Urlaubsländer auf den heimischen Bildschirm. Seitdem wird es für den sogenannten stationären Vertrieb immer schwieriger mit dem technischen Wandel mitzuhalten. 
Trotz ihres Versprechens entwickelten die Veranstalter ihre eigenen Reisesuchmaschinen.
Gebucht wird online oder am Telefon, wobei immer mehr Call Center zum Einsatz kommen.
Das Internet vergrößert und verbessert sich immer mehr, aus Amerika kommt die Konkurrenz mit Super – Ultra – Last-Last Minute und sehr viel Werbung.

Günstiger im Internet als im Reisebüro ?
  
Die Hemmungen und Bedenken der Internetnutzer werden abgebaut durch bessere Technik und vereinfachte Zahlungsmöglichkeiten. Längst sind alle Reiseangebote online buchbar. Jeder Veranstalter und jedes Reisebüro ist der Konkurrent von jedem.
Daß Last Minute im Internet günstiger war als im normalen Reisebüro oder am Flughafen stimmte so auch nicht und war von jeher nur eine Werbung, denn alle Reisen werden von den Veranstaltern produziert und zum Verkauf als Paket oder Einzelbausteine in den Reisebüros und Suchmaschinen angeboten. Diese Preisbindung hat der Reisevertrieb mit dem Buchhandel gemeinsam. Bei den Preisvergleichen ergeben sich die Unterschiede durch unterschiedliche Zimmerausstattungen, Garten- oder Meerblick, verschiedene Abflughäfen oder Ferienzeiten in den einzelnen Bundesländern.

Spezialveranstalter profitieren vom Internet

Von der Internettechnik profitieren Spezialveranstalter, die sich auf eine Reiseart (Botanische Reisen, Luxusreisen, Tauchen, Trekking, Vogelbeobachtung, Zugreisen) oder spezielle Reiseziele (Sahara, Australien, Afrika, Kanada) konzentrieren. Denn durch das Internet erreichen sie so ihre Kunden weltweit. Mit sehr vielen Ideen und zum Teil sehr schönen Internetseiten machen sie auf sich aufmerksam. Der Interessent weiß nun, dass er sich mit seinem Traumziel oder seiner Leidenschaft an einen Spezialisten wenden kann. Hier ist allerdings die gute Beratung, am Telefon oder per Mail, wichtiger denn je.

Alles ist online buchbar

Heute ist alles online buchbar, vom Parkplatz am Flughafen bis zur Weltreise. Das Angebot ist groß und unübersichtlich geworden. Da mag so mancher verschreckt ins nächste Reisebüro gehen, um sich dort beraten zu lassen, aber wo ist es ?
Durch die aktuelle Krise, die natürlich auch die Touristikbranche erreicht hat, die Konkurrenz, und die vielen Provisionskürzungen und Einschränkungen der Veranstalter, wird ein gutes Auskommen für ein Reisebüro in einer teuren Innenstadtlage (und nicht nur dort) immer schwieriger. Die Mieten sind hoch, die Kunden haben den bequemen Buchungsweg im Internet erkannt, holen sich die Kataloge ab, lassen sich eventuell noch beraten und buchen dann im Internet. Da überlegt sich mancher Reisebüroinhaber schon, ob es Sinn macht, ein teures Ladenbüro zu unterhalten.

Im Internet suchen –  mit Beratung am Telefon buchen – zufrieden verreisen

Hieraus hat sich nun eine kleine, aber feine Gruppe von Reisebüros entwickelt, die zwar ihr Angebot im Internet präsentieren, aber dennoch persönlich am Telefon für ihre Kunden da sind und Buchungswünsche und Fragen schnell, auch per Mail, beantworten.
Sie bieten Pauschalreisen, Flüge, Hotels und Mietwagen an, haben sich oft auf bestimmte Reisearten oder Ziele spezialisiert. Sie sind trotzdem keine Onlineanbieter, die nur Suchmaschinen oder Flugdatenbanken vernetzen und die Kunden mit einem Call Center allein lassen.
Ihnen sollten die Reisesuchenden mehr Vertrauen schenken, denn sie sind erfahren und kompetent, für ein persönliches Gespräch offen und gemeinsam ist ein bequemes Buchen von zu Hause aus und ohne Stress möglich.
Denn der Urlaub fängt schon bei der Planung an und dabei kann ein Reiseberater, der viel Erfahrung hat, am Telefon genauso ausführlich beraten wie der Kollege im Ladenbüro.

Autorin:  Birgit Agada -Touristikmanagerin, Buchautorin -

Montag, 12. November 2012

Hamburg mit dem Stadtführer für Kinder erleben

GÜNTER STREMPEL; OLIVER WILKING

HAMBURG - Der Stadtführer für Kinder

Seit Jahren zählt Hamburg zu den beliebtesten Städtereisezielen in Deutschland. Vom Hafen bis zum Tierpark Hagenbeck gibt es zahlreiche Attraktionen für Groß und Klein, da reicht ein Tag nicht aus. Gerade jetzt zur Adventszeit laden die Weihnachtsmärkte und der Hamburger Dom, der ja keine Kathedrale ist, sondern ein Volksfest, zum Besuch ein. Wie wäre es mit einem Musicalbesuch oder einer romantischen Hafenrundfahrt am Abend?

Damit der Besuch der beliebten Hanse- und Hafenstadt für Kinder nicht langweilig wird und sie Freude an der Besichtigung Hamburgs haben, gibt es nun einen Stadtführer für Kinder. Kinder sehen Städte mit anderen Augen als ihre Eltern. Sie möchten entdecken, Spaß haben, aktiv sein.

Das Tor zur Welt ist der Hafen

Gerade für Kinder ist Hamburg sehr interessant und anziehend. Da ist der große Freihafen, in dem Schiffe in allen Größen von der Hafenbarkasse bis zum riesigen Containerschiff zu sehen sind. Es gibt einige Möglichkeiten, den Hafen zu erkunden, entweder zu Fuß durch den alten Elbtunnel oder mit den Barkassen, die direkt vor den Bug der „Ozeanriesen“ fahren, so dass die Kinder den Hafen, die Schiffe, die Krähne, die mit Kisten aller Größen die Containerschiffe beladen, hautnah erleben.

Auf diese Fragen gibt es Antworten im Buch

Wie lang ist ein Containerschiff im Vergleich zu einem Schlepper?
Wofür braucht man Poller?
Was heißt Hummel-Hummel?
Wie viele Brücken hat Hamburg, das auch das Venedig des Nordens genannt wird?

Was hat Hamburg Kindern noch zu bieten?

Eine ganze Menge. Vom Spielbaum, Planten und Blomen, Hagenbecks Tierpark, das Museum für Kinder, das Miniatur Wunderland mit der größten Modelleisenbahn in Deutschland, das Museum für Völkerkunde, das auch die Eltern interessieren dürfte, einen Sandstrand mitten in der Stadt, Segelschiffe, die zur Besichtigung einladen, den Fischmarkt und viele weitere Attraktionen und Aktivitäten laden Kinder und ihre Eltern ein, die Stadt an der Elbe zu besuchen.

Typisch Hamburg

Das typisch hamburgische, wie der Wasserträger oder die Zitronenjette werden vielleicht auch den Eltern neu sein. Und steht man auf einer der über 2500 Brücken Hamburgs, zum Beispiel an der Binnenalster, fallen die vielen Kirchturmspitzen auf, die ganz verschieden aussehen. Vom Michel, dem berühmten Wahrzeichen, dem Turm der St. Michaeliskirche hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt und den Hafen.

Hamburg - Der Stadtführer für Kinder

Neben vielen interessanten Geschichten gibt es in dem Stadtführer für Kinder Seiten zum Ausmalen von Schiffen, einige Rätsel während des Stadtspaziergangs zu lösen, ein Kreuzworträtsel und einen Bastelbogen.
Für die Eltern stehen zusammengefasst alle Adressen von Museen, Gärten, Schiffen, Kirchen, Schwimmbädern mit Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Internetadressen am Ende des Buches, das gewissenhaft recherchiert und mit lustigen Bildern und detailgetreuen Zeichnungen versehen ist.
Ein kleines Hafen-ABC mit Begriffserklärungen fehlt auch nicht.

Beim nächsten Hamburg-Besuch sollte dieser Stadtführer für Kinder auf jeden Fall dabei sein. Auch nach der Besichtigung ist das 80seitige Buch zum Nachlesen, Zeichnen, Spielen,  Hineinschreiben oder Ausmalen eine schöne Erinnerung.


Günter Strempel, Oliver Wilking
Hamburg - Der Stadtführer für Kinder
1.Auflage 80 Seiten im Pappband mit Fadenheftung
Euro 12,90    Buch kaufen
Verlag Günter Strempel
Birgit Agada


Donnerstag, 18. Oktober 2012

Reisebüro Afrika Welt Reisen erweitert Angebot

Afrika Welt Reisen
Mit mehr als 6000 Studien-, Kultur- und Erlebnisreisen erweitert das auf Afrika spezialisierte Reisebüro Afrika Welt Reisen das Angebot auf Reisen weltweit.


„Eine grössere Auswahl zu bieten, ist gerade im Internet wichtig,“ sagt Inhaberin Birgit Agada, „obwohl ich als Reiseleiterin weiterhin Reisen in die Sahara bevorzuge. Doch im Moment sind, ausser Algerien, die Nachbarländer schwierig bis gar nicht bereisbar.“

Deshalb bietet sie nun Klassiker wie die Transsibirische Eisenbahn, den Sonderzug Rovos Rail im südlichen Afrika oder Flusskreuzfahrten auf dem Mekong vom Spezialveranstalter Lernidee Erlebnisreisen an.

Natürlich sind für Frau Agada Reisen nach Afrika die bevorzugten Ziele und mit dem Rollenden Hotel von Rotel Tours war sie bereits als Reiseleiterin in Nord- und Westafrika, aber auch in Skandinavien unterwegs. Kein anderer Busreiseveranstalter hat die Flexibilität dort zu übernachten, wo es landschaftlich am schönsten ist und nicht dort, wo die Hotels stehen. Mehrere Länder zu einem relativ günstigen Preis zu verbinden, die vielen Kulturen auf der ganzen Welt kennen zu lernen mit deutschen Busfahrern und Reiseleitern und mit dem „eigenen Bett im Bus“ ein kleines Stück „Heimat“ dabei zu haben, sind für viele Gäste genügend Gründe mit dem seit über 50 Jahren familiengeführten Veranstalter zu verreisen.

„Wir arbeiten gern mit kleineren und Spezialveranstaltern zusammen, die besondere Reisen oder Reiseziele anbieten.“  Da gibt es zum Beispiel den „Fliegenden Teppich“, der sich auf Tunesien spezialisiert hat, mit Rundreisen, Dromedar wandern und kleinen Hotels. „Marokko erleben“ können die Gäste dieses gleichnamigen Veranstalters aus Hamburg, der sich auf das Königreich am Atlas spezialisiert hat und Touren zum höchsten Berg Nordafrikas, dem Toubkal, und Mountainbike fahren sowie die klassischen Reisen zu den Königsstädten anbietet. Das „warme Herz Afrikas“ ist Malawi und „Ostafrika-Tours“ hat sich dieses kleine Land am Malawi See und seine Nachbarn ausgesucht, um dort individuelle Touren mit kleinen Gruppen anzubieten.


Die neuen Angebote können direkt auf der Internetseite www.Afrika-Welt-Reisen.de  abgerufen werden und beinhalten weltweit Reisen, auch mit den grossen Anbietern wie Ikarus, Phoenix Reisen, Gebeco, Studiosus, DER Tour, Marco Polo und vielen anderen. Dazu klicken Sie entweder auf die Liste der afrikanischen Länder oder direkt auf Kultur-Erlebnisreisen. Sicher finden Sie hier Ihre Traumreise oder noch ein passendes Ziel für Weihnachten oder Silvester.
Die Angebote werden laufend aktualisiert. Geniessen Sie weltweit einzigartige Landschaften, freundliche Leute und unbekannte Kulturen. Die Welt wartet auf Sie.