Wenige
Tage bevor Papst Franziskus vom 28. bis 30. November in die Türkei reist, hat die Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV) an das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche
appelliert, sich beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für den
Erhalt der religiösen, ethnischen und kulturellen Vielfalt im Nahen Osten
einzusetzen und neue Impulse für den Frieden in der Region zu geben. „Radikale
Islamisten bedrohen
Donnerstag, 27. November 2014
Papst Franziskus reist in die Türkei
Papst
Franziskus soll neue Impulse für den Frieden und den Erhalt der religiösen,
ethnischen und kulturellen Vielfalt im Nahen Osten geben
Donnerstag, 18. Juli 2013
Wenn der Urlaubsflirt nach Hause kommt
![]() |
| Der träumende Kameltreiber |
Das Hotel liegt direkt am Strand, es sind wenig andere Urlauber hier, die Hotelangestellten bewirten und betreuen Silke wie einen Star. Sie fühlt sich wohl und Komplimente hört jede Frau gern.
Montag, 3. Juni 2013
Rezension Wer liest, kommt weiter
FRIEDRICH DENK
WER LIEST, KOMMT WEITER
Ein Plädoyer für das Lesen und das Buch.
Schon wer das Inhaltsverzeichnis durchsieht, erkennt 37
Punkte, die erklären, warum Lesen wichtig ist und die Antwort auf die Frage:
Wozu lesen?
Warum sollen wir lesen?, ist eine der wichtigsten Fragen,
die in diesem Buch erörtert und beantwortet wird. Der Autor, Friedrich Denk, beschäftigt
sich außerdem mit den Fragen: Warum wird heute weniger gelesen? Wo, wann und
wie können wir lesen? Was können wir lesen? Doch der größte Teil des Buches
beschäftigt sich mit der Frage: Wozu lesen?
Samstag, 23. März 2013
Marseille und die Provence
DANIEL
WINKLER (Hrsg.)
Marseille, Frankreichs »Tor zum Mittelmeer «, ist im Jahr
2013 Kulturhauptstadt Europas. Von griechischen Seefahrern um 600 v. Chr.
gegründet, ist die coolere Schwester von Paris eine Einwandererstadt, ein
Sehnsuchtsort bis heute: lebendig und widersprüchlich, ein bisschen wild und eigentümlich
zeitgenössisch.
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MARSEILLE UND DIE
PROVENCE
Eine literarische Einladung
| Marseille Wagenbach Verlag |
Der große Hafen von Marseille, von dem aus die Schiffe
nach Korsika, Sardinien und Nordafrika ablegen, bestimmt die Atmosphäre der
zweitgrößten Stadt Frankreichs. Sie ist offen, verrucht, windig und bunt,
riecht nach Fisch und frischer Minze. Marseille ist ein Ort zum Ankommen und
Aufbrechen – und ein gutes Versteck.
Diese Sammlung von vielen erstmals übersetzten Texten
lässt sogar die »Mutter« von Zidane zu Wort kommen und lädt ein zum Streifzug
durch Gassen und Boulevards, über Plätze und Quais und folgt auch den Straßen
ins zeitgenössische Südfrankreich.
Der Band enthält Beiträge der deutschsprachigen
Exilliteratur (Fred Wander, Soma Morgenstern), von bekannten französischen
(Jean- Marie Le Clézio, Michel Tournier, Jean- Claude Izzo, Jean Echenoz) und
arabischen Autoren (Tahar Ben Jelloun, Leïla Sebbar) sowie bislang ungehörte
Stimmen der jüngeren Literaten und Musikergeneration wie Mathieu Croizet, Minna
Sif und Moussu T e lei jovents.
Autor:
Daniel Winkler unterrichtet am Lehrstuhl für Romanistik der
Leopold-Franzen-Universität Innsbruck.
Er hat längere Zeit in Marseille gelebt und über
Marseille als Filmstadt promoviert.
Daniel Winkler
Marseille und die
Provence
Gebunden mit Photos
Format 11,5 x 21 cm
144 Seiten
1.Auflage 2013
Preis: Euro 15,90
Buch kaufen
Verlag Wagenbach, Berlin
Montag, 4. März 2013
Stadtlust - entdecken, erleben, geniessen
Stadtlust -
entdecken, erleben, geniessen
Das Magazin verspricht Tipps, Trends, Reisen, Termine, Reportagen und vieles mehr.
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Seit kurzem gibt es ein neues Magazin; schon wieder,
werden manche Leser denken. Dieses Mal geht es nicht um das Landleben, sondern
um das Leben in der Stadt. Es nennt sich „Stadtlust“, wird aber nicht vom
Landwirtschaftsverlag in Münster herausgegeben, wie man vom Wörtchen „…Lust“ ableiten
könnte, sondern von der WAZ-Woman Groupe aus Ismaning bei München.
Eine freundlich blickende Dame schaut aus der geöffneten Eingangstür
eines roten Backsteinhauses, was gleich in Richtung Norddeutschland weist und
so führt die Reportage über ein „Altes Stadthaus in neuem Glanz“ nach Kiel.
Große Bilder - wenig Worte
Das Magazin verspricht Tipps, Trends, Reisen, Termine, Reportagen und vieles mehr.
Ganzseitige Bilder von Köln, Bremen, Dresden und Passau
mit drei bis vier Sätzen, jede Menge Werbeseiten für Mode, Lieblingsläden und
Shopping füllen zwar das Heft, bieten aber keinen wirklichen Mehrwert.
Stadtzeitschrift
mit Lust aufs Land
Und so ganz ohne „Land“ kommt auch dieses „Stadt“-Magazin
nicht aus und es werden Frühlingsblüher (auch nur ganzseitige Bilder von
Tischarrangements mit wenig Information), Stadtgärten im Schatten oder im
Hinterhof, Minigärten unter Glas, ein „Naschbalkon“, Imkern in der Stadt, „essbare
Grünanlagen“ in Andernach und Urlaub im Baumhaus-Hotel im Wald als
Stadtfluchten angeboten.
Umweltschonung bei
Wochenendflug nach Mallorca?
Das (gefühlt tausendste) Stadtporträt von Palma de
Mallorca, das nur für ein Wochenende empfohlen wird, trägt nicht zur
Umweltschonung bei. Da nützt es auch nichts, wenn ein paar Seiten vorher für
Carsharing, E-Bike oder Elektroauto aus Parkplatznot geworben und auf die
Schonung der Umwelt hingewiesen wird.
Wirklich neu ist das alles nicht. Von rund 140 Seiten,
die das Magazin bietet, finden sich sechs Reportagen, für die ein wenig Rechercheaufwand notwendig war, der Rest ist Werbung.
Der anfängliche Seufzer über ein neues Magazin bleibt am
Ende übrig, denn es bringt nicht unbedingt das, was es möchte, nämlich Lust auf
mehr Hefte.
Stadtlust -
entdecken, erleben, geniessen
140 Seiten
1.Auflage März/April 2013
1.Auflage März/April 2013
Preis: Euro 3,80 in Deutschland
WAZ Woman, Ismaning bei München
Eine Meinung von Birgit Agada
Rezension: Gartentagebuch - Beobachtungen und Erfahrungen aus dem Gartenjahr
| Landwirtschaftsverlag |
Gartentagebuch - Beobachtungen und Erfahrungen aus dem Gartenjahr
Abonnenten der Zeitschrift Landlust kennen den Inhalt
dieses Büchleins, den zwei engagierte Damen zusammengestellt haben. Im Laufe
von zwei Jahren erschienen in der Zeitschrift Tipps zur Gartengestaltung und
Gedanken zum „Gartengenuss“, die der Landwirtschaftsverlag nun als Buch
herausgegeben hat.
Inhalt:
Der Monat Januar beginnt mit einem Moment zum Luftholen,
zum Zurücklehen und Einkuscheln in eine warme Decke. Denn die Gartenarbeit ruht
und es gibt Zeit über die Gestaltung des Gartens nachzudenken und in
Gartenbüchern und Zeitschriften zu blättern. Ein kurzer Spaziergang, der Blick
auf die ersten Schneeglöckchen und kleinen Alpenveilchen und der Duft der
Sträucher wie Zaubernuss oder der Duftschneeball erfreuen das Gärtnerherz.
Im Februar ist Aufräumen „angesagt“: Stauden schneiden,
Pflanzen ausputzen, Hecken in Form bringen, Winterreste auf den Kompost werfen.
Im März beginnt der Frühling und der Gärtner kümmert sich
um die Aussaat, die Anzucht und freut sich über die ersten gelben
Forsythienblüten.
April und Mai sind sehr aktive Monate für die
Gartentätigkeit, aber im Juni genießt man die erste Blütenpracht und den
Rosenduft, das Vogelgezwitscher und die warmen Sommerabende im eigenen Garten.
Im Juli gibt es Tipps für die Pflege des Gartens zur
Urlaubszeit, im August wird wieder geschnitten, ausgeputzt und zur Vermehrung
geteilt. Eigenes Obst und Gemüse bereichert die Küche.
September und Oktober sind die Erntemonate für Äpfel,
Birnen, Pflaumen, Hagebutten und Weintrauben. Die Autorinnen geben Tipps für
die Herstellung eines Hagebuttenlikörs. Die Arbeit im Garten wird weniger und
ein Feuerwerk an Farben von gelb über orange bis dunkelrot lassen den Gärtner
die Früchte seiner Tätigkeit genießen, bis im November und Dezember der Garten
für die Ruhephase hergerichtet wird. Geräte werden geputzt, Scheren
geschliffen, winterharte Pflanzen in Folie verpackt, Blumenzwiebeln ausgesetzt,
Vogelhäuschen und Nistkästen vorbereitet. Im Garten dominieren Gräser und als
kleiner Farbtupfer zur Weihnachtszeit zeigt sich die Christrose.
Autorinnen:
Renate Tegtmeyer ist Journalistin und kennt seit ihrer
Kindheit die Arbeit im Garten. In eigenen Beeten entdeckte sie die Faszination
für den Garten.
Dr. Christa Huchzermeyer ist Ärztin und beschäftigt sich
schon seit ihrer Kindheit mit Pflanzenpflege, Zucht und Entdeckung. Sie erkundet
beste Bedingungen für die Pflanzen, verfolgt die Weiterentwicklung und gab die fachliche
Beratung zu diesem Buch.
Fazit:
Zwei reife Damen beschäftigen sich seit ihrer Kindheit
mit Pflanzen im Garten und haben ihre Gedanken und Erfahrungen zum Gartenjahr
zu Papier gebracht. Herausgekommen ist ein literarisches Werk für
Gartenliebhaber mit Tipps zur Gartengestaltung, Pflege der Pflanzen,
Vermehrung und den Genuss am Garten,
Monat für Monat.
Eine schöne Ergänzung sind die altdeutschen Namen der
Monate, die oft in Vergessenheit geraten sind, die aber die Tätigkeiten oder
die Jahreszeit treffender beschreiben als der gebräuchliche julianische
Kalender.
Kleine Bilder, Informationen grau unterlegt und Zitate
wie zum Beispiel: Frage: „Herr Foerster, was tun Sie gegen Wühlmäuse?“ Antwort:
„Wir schimpfen“, lockern die Beschreibungen humorvoll auf. Jedes der zwölf
Kapitel endet mit einem Kalenderblatt, auf dem Platz für Notizen und Termine
ist.
Das Buch gibt keine exakten Pflanzenporträts und genauen
Anleitungen für die Anlage und Pflege von Gärten, das können entsprechende
Gartenbücher besser, aber es ist ein schönes Geschenk für Gartenliebhaber, die
sich einen Moment der Ruhe gönnen und den Gedanken der beiden Gärtnerinnen
folgen. Die Kapitel beginnen mit einem Zitat und Gedanken und enden mit Tipps
und dem Kalenderblatt.
Ein schönes Geschenk.
Renate Tegtmeyer und Dr. Christa Huchzermeyer
Gartentagebuch - Beobachtungen und Erfahrungen aus dem
Gartenjahr
Hardcover mit Farbbildern, Format 14,8 x 21 cm
104 Seiten
1.Auflage 2013
Preis: Euro 14,80
Buch kaufen
Landwirtschaftsverlag, Münster
Montag, 18. Februar 2013
Himmelblau - Das Reisemagazin
| Himmelblau Landwirtschaftsverlag |
Seit einigen Tagen ist ein neues Reisemagazin auf dem Markt.
Es heißt „himmelblau“ und schon das Cover entspricht ganz dem Namen, denn es
zeigt eine kleine grüne Insel im blauen See unter blauem Himmel.
Dazu gibt es natürlich auch eine Internetseite: „himmelblau-magazin.de“,
beides herausgegeben vom Landwirtschaftsverlag in Münster. Ob „himmelblau“
allerdings auch so ein Verkaufsschlager wird wie die „Landlust“-Zeitschrift vom
selben Verlag, mag die Leserin/der Leser selbst beurteilen.
Lust auf
naturnahe, unberührte Urlaubsziele
Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, um was es den
Herausgebern geht: friedliche
Landschaften von oben fotografiert, grüne Inseln im blauen Meer, Landschaften, die zum
Träumen einladen. Doch plötzlich, ein paar Seiten weiter, sieht man dunkle
Industrieanlagen vor orangerotem Sonnenuntergang-Himmel und
Überlandleitungsmasten. Ein Umwelt-Thema in dieser Idylle ? Nein, das
Ruhrgebiet, an dem jeder sofort an Kohleabbau, graue Abraumhalden in stickiger
Luft, Currywurst und Dosenbier denkt, überrascht mit Wäldern, Weiden und
Wiesen, Parkanlagen und Kleingärten. Die Bilder zeigen einen Badesee mit
Freizeitseglern, Mountainbiker in Duisburg-Nord und idyllische Flusslandschaft
mit historischer Marktkirche in Essen-Kettwig. Dazu gibt es Hotel-, Restaurant-
und Freizeittipps mit einer gezeichneten Übersichtskarte; Informationen, die
bei keinem Artikel fehlen.
Unvergessliche Momente
in atemberaubender Landschaft
Doch dann geht es nach Norden, genauer nach Norwegen.
Bilder von hohen Bergen, Wasserfällen und Schiffen, die in den Fjord
hineinfahren, zum Beispiel nach Geiranger oder Alesund. Die Beschreibung der neuntägigen
Reise, die mit der Fährenkreuzfahrt von Kiel nach Oslo beginnt, lässt sich gut
per Auto nachfahren. Hotelhinweise inklusive Internetadressen fehlen nicht, wer
nicht selbst fahren möchte, für den gibt es „Tipps & Touren“ am Ende des
Berichts.
Es folgen Wanderungen in Österreich, ein
Radreisen-Special mit Routen von der Ostsee bis zum Altmühltal, eine Paddeltour
auf den Seen südlich von Potsdam und Bayerns schönste Winkel zwischen Lech und
Isar im Pfaffenwinkel.
Fazit:
Die Zeitschrift ist schön gestaltet mit ganzseitigen
Bildern, in dieser Ausgabe von Meeresküsten und Bergen, ergänzt von Beschreibungen, die als
Anregung und Inspiration für den nächsten Urlaub dienen. Die Artikel sind gut
sortiert, von Nord nach Süd und Ost nach West, Nordsee - Bayern, Münsterland -
Mecklenburg-Vorpommern, Norwegen - Österreich.
Die wenigen Werbeanzeigen haben mit dem Thema Urlaub zu
tun, wie Fahrräder, Wohnmobile, Objektive, Kreuzfahrten und Hotels der
beschriebenen Regionen und stören nicht.
In den fünf Rubriken Küste & Meer, Land & Seen, Berge & Täler, Rad-Extra und Wochenende sind zwölf Beiträge gegliedert, am Ende
gibt es die Möglichkeit Broschüren zu bestellen, ergänzt von Kleinanzeigen mit Hotels,
Pensionen, Ferienwohnungen und Gutshäusern.
Die Internetlinks funktionieren und
geben weitere Informationen.
Auf 140 Seiten werden Autofahrer, Wanderer, Radfahrer und
Genießer bestens unterhalten und informiert, Euro 4,80 für diese
Frühjahr/Sommer-Auflage sind nicht zu viel.
Wir wünschen „himmelblau“ viele Leserinnen und Leser.
Foto: Landwirtschaftsverlag
Das Reisemagazin himmelblau
1. Ausgabe Frühjahr/Sommer 2013
140 Seiten
Preis: Euro 4,80
Landwirtschaftsverlag
Donnerstag, 17. Januar 2013
Aktiv „urlauben“ mit Wikinger Reisen
Fernreisen von Wikinger Reisen sind abwechslungsreich und beliebt. Geführte Gruppen erleben auf
Wanderungen, per Rad, Boot oder Safari-Fahrzeug Natur und Menschen hautnah: z.
B. per pedes in Soweto, mit dem Einbaum im Okavango-Delta, bei nächtlicher
Jaguar-Pirsch in Belize oder beim Stamm der Bribri in Costa Rica. Für
Individualurlauber gibt es kombinierbare Fernreise-Bausteine, u. a. in Kanada
und auf den Seychellen.
Einzigartig auf
deutschem Markt: Aktivreise nach Südkorea
Ein neues Ziel auf der Wikinger-Weltkarte ist Südkorea.
Hier bietet der Erlebnisspezialist eine Aktivtour an mit vier Wanderungen. Der
Reiseführer-Autor und Sinologe Oliver Fülling präsentiert „Südkorea hautnah“ –
er verrät Geheimtipps und zeigt die Höhepunkte des Landes, darunter sechs
UNESCO-Weltkultur- und Naturerbestätten. Die Gruppe übernachtet bei Mönchen,
erlebt ihren Alltag und kommt dem Geheimnis der noch heute auf der Insel Jeju
lebenden „Meerfrauen“ auf die Spur.
Südafrika pur:
Begegnungen in Soweto und in der Weinregion
Der 17-tägige Aktiv-Trip „Safaris & Begegnungen
hautnah“ zeigt Natur und Alltag in Südafrika. Mit erfahrenem Reiseleiter geht
es zu Fuß durch Soweto, zu Familien und Musik-Events. Dazu kommen Wanderungen
im Bontebok-Nationalpark, Radtouren in der Weinregion Stellenbosch und ein
Aufenthalt in einer deutschstämmigen Farmerfamilie. weitere Länder
Hochzeitsmesse in Nürnberg im Le Meridien Grand Hotel
Hier werden Hochzeitsträume
wahr: „Ja, ich will!“ Inspiration für glückliche Paare
Die Hochzeitsmesse im Le
Méridien Grand Hotel Nürnberg
Samstag,
19.01.2013, 15:00-20:00 Uhr
Sonntag,
20.01.2013, 11:00-17:00 Uhr
Vorhang auf im Grand Hotel
Nürnberg: Gibt es eine schönere Location für den großen Moment im Leben? Im Albrecht
Dürer Saal, im Fürstenhof und in der Lobby finden am
19. und 20. Januar alle, die sich trauen, Hochzeitstag oder ein anders Fest
feiern möchten, die besten Ideen: eine Fülle von
Inspirationen für ihre ganz persönliche Planung! Exklusive Aussteller aus den
Bereichen Hochzeits-, Festmoden und Schmuck präsentieren die neuesten Trends
der Saison. Stilvolle Kerzen, phantasievolle Tisch- und Einladungskarten,
florale Dekorationen, Tafelkultur, exquisite Frisöre und Fotografen runden das
Angebot ab. Auch für Unterhaltung ist bestens gesorgt: mit mehreren
Lilly-Brautmoden-Schauen im historischen Richard Wagner Saal – Styling
und Frisuren durch ZOE´s – und einem Hochzeitstanz-Crashkurs.
Der schönste Tag im Leben
will gut vorbereitet sein: Das ideale Hochzeitskleid für die Braut und
den passenden Anzug für den Bräutigam zu finden ist schon keine leichte
Aufgabe. Auch Trauzeugen, Brauteltern und Hochzeitsgesellschaft suchen für
diesen besonderen Tag elegante Outfits. Styling und Frisur sollten typgerecht
abgestimmt und der Brautstrauß durch einen erfahrenen Floristen komponiert
sein. Der dazugehörige Schmuck – insbesondere Verlobungs- und Ehering – muss
ausgesucht werden. Gelb-, Weiß- oder – ganz modisch – Rotgold? Handgeschmiedet
oder industriell gefertigt? Mit oder ohne Stein? Die Ansprüche und Geschmäcker
könnten unterschiedlicher kaum sein, wenn es um Herzensangelegenheiten geht.
Und dann erst das Fest
selbst – eine Herausforderung auch für erfahrene Eventmanager. Allein die
Organisation ist eine Wissenschaft für sich. Soll es die ganz große Party
werden oder eher die intime Feier im engsten Kreis? Eine traditionelle Trauung
in Rathaus und/oder Kirche oder eine ungewöhnliche Location? Individualisten
setzen zunehmend auf ausgefallene Orte für ihr „Ja“-Wort, manchmal auch sehr
weit entfernte. Für Einladungs-, Tischkarten und Dekoration ist stilistisches
Feingefühl gefragt, denn alles soll von Anfang an stimmig sein. Auch der Ablauf
– Empfang, Menü, Hochzeitstorte, Musikbegleitung – DJ oder Band – will gut
geplant sein. Den Hochzeitswalzer vorher – unter Anleitung eines erfahrenen
Tanzlehrers – einzustudieren hat schon manchen vor bösen Überraschungen
bewahrt. Keinesfalls vergessen: Die Geschenkliste, denn wer freut sich schon
über Dinge, die niemand braucht? Häufig unterschätzt wird die Entspannung vor
dem Fest – denn nur stressfrei kann man es wirklich genießen! Damit sich alle
Beteiligten noch lange daran erinnern, braucht es schließlich auch einen
Fotografen, der sie ins rechte Licht setzt.
Die Teilnehmer:
Lilly Brautmoden - Trauringstudio Nürnberg
- Goldschmiede & Trauringstudio Carmen Rosel - Funky Monkey Mobile
Bar - ZOE Hairlounge + Lifestyle - Fancy Nails by Ina - Tanzstudio eMOtion -
"Die Schmücker" - Justtake 2 - El Paradiso Catering GmbH - Ute Wünsch
Fotografie - Eckerle Herrenmode - Teil & Weise.
Weitere
Informationen unter http://www.lemeridiennuernberg.com/de/hochzeitsmesse.
Le Méridien hat sich der Kunst und
Kreativität verschrieben: Seit der Übernahme durch Starwood Ende 2005 wurde die
Marke mit französischem Ursprung komplett neu positioniert – mit
Portfolio-Bereinigung, einer innovativen Markenstrategie und Servicetrainings
für die Mitarbeiter. Jedes der derzeit 107 Le Méridien Hotels in 50 Ländern
bereitet seinen Gästen einen intellektuell und kulturell bereichernden
Aufenthalt. Der eigene Kulturberater Jérôme Sans, Mitbegründer des Palais de
Tokyo in Paris, leitet die künstlerischen Komponenten des Le Méridien Gästeerlebnisses.
Die Ankunft im Hotel gehört zu den prägendsten und unvergesslichen Erfahrungen
eines Gastes. Vom Betreten des Hotels bis zum Erreichen des Zimmers werden alle
Sinne angesprochen: Ein kunstvoll gestalteter Eingangsbereich macht Lust auf eine
Hotelwelt voll Kreativität, Kultur und Sinnlichkeit. In der Lobby taucht der
Gast in eine Welt aus Duft, Klang und Licht ein. Auf dem Weg zum Hotelzimmer
erleben die Gäste eine außergewöhnliche, mit audiovisuellen Effekten untermalte
Fahrt im Aufzug. Die Schlüsselkarte letztendlich öffnet nicht nur die
Zimmertür, sondern gewährt auch kostenfreien Zugang zu einer oder mehreren
lokalen kulturellen Einrichtungen. Mit einem Portfolio von fast 80 Hotels in
Europa, Afrika, dem Nahen Osten und im asiatisch-pazifischen Raum ergänzt Le
Méridien die überwiegende Präsenz von Starwood Hotels & Resorts in
Nordamerika. Die Expansionspläne für die kommenden fünf Jahre konzentrieren
sich hauptsächlich auf die Vereinigten Staaten, Lateinamerika und den
asiatisch-pazifischen Raum. Neueröffnungen sind u.a. in Philadelphia, Xiamen
und Chongqing, in Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam) sowie in Istanbul geplant. www.lemeridien.com.
Starwood Hotels & Resorts
Worldwide, Inc.
Starwood Hotels & Resorts
Worldwide, Inc., ist mit mehr als 1.051 Hotels in 100 Ländern und 145.000
Mitarbeitern in eigenen Hotels und Management-Betrieben eine der führenden
Hotelgesellschaften der Welt. Starwood ist
Eigentümer, Betreiber und Franchisegeber von Hotels und Resorts international
bekannter Marken wie St. Regis, The Luxury Collection, W, Westin, Le Méridien,
Sheraton, Four Points by Sheraton, Aloft und Element. Das
Kundenbindungsprogramm Starwood Preferred Guest (spg) zählt zu den führenden
Bonussystemen der Hotellerie. Mitglieder sammeln Punkte und können diese u.a.
gegen kostenfreie Übernachtungen, Zimmer, Upgrades und Flugtickets bei
zahlreichen Airlines eintauschen – ganz ohne Sperrzeiten.www.starwoodhotels.com.
Dienstag, 13. November 2012
Der Wandel im Reiseverkauf
Urlaubsreisen werden heute überall angeboten, ob im
Internet, beim Lebensmitteldiscounter oder Kaffeeröster, sogar bei Banken und
Sparkassen. Das klassische Reisebüro hat Konkurrenz bekommen. Der Kunde hat die
Qual der Wahl, soll er im Reisebüro buchen oder im Internet ?
Reisebüros sind in jeder kleineren und größeren Stadt zu
finden. Der Kunde hat schon hier eine große Auswahl. Die Reiseverkehrskaufleute
beraten nach bestem Wissen, vergleichen Preise, stellen dieses oder jenes Hotel
vor, das die Kundenwünsche berücksichtigt, für jeden Geschmack wird das beste
gefunden und gebucht, dazu gibt es Reiseversicherungen und Mietwagen. Der Kunde
freut sich auf den baldigen Urlaub. Manche Kunden bevorzugen die Großen der
Branche für ihren Urlaub in Griechenland oder Spanien, andere buchen lieber
Spezialreisen, wie Kreuzfahrten und Wandertouren.
Das Internet – Ergänzung oder Konkurrenz ?
Dann kam das Internet und mit ihm ganz neue Möglichkeiten
des Reiseverkaufs. Der Beginn des Reiseverkaufs im Internet verspricht mit dem
sogenannten „Internethype“ ein gutes Geschäft zu werden. Jeder ist neugierig
auf das neue Medium. Geschaut und geklickt wurde viel, aber online gekauft
wurde noch wenig.
Schnell gibt es Reiseportale. Die Technik beschränkt sich
zunächst auf die Bereitstellung von Flugbuchungen.
Die ausgebildeten Reiseverkehrskaufleute, die die Kunden am
Telefon beraten, haben einen spannenden Arbeitsplatz. Die Beratung am Telefon
ist wichtig, denn Fragen zum Buchungsablauf oder zu den Angeboten und
Tarifbedingungen der Flüge stellten sich immer und konnten oft schon vor der
Buchung geklärt werden.
Um den Verkauf von Pauschalreisen im Internet zu
stimulieren, wurden Last-Minute-Angebote zusammengestellt, die angeblich
billiger im Internet verkauft wurden. „So günstig wie am Flughafen“ oder „...
jetzt auch im Internet“ waren die Werbeslogans. Mit viel Publicity wurde auf
das neue Angebot im Internet aufmerksam gemacht.
Die Nähe der Veranstalter zu den Reisebüros entpuppte sich
als leeres Versprechen
Die großen Veranstalter betonen die Nähe zu den Reisebüros
und versprechen nicht selbst im Internetverkauf tätig zu werden.
Um den Verkauf im Reisebüro zu erleichtern, entwickelte man
zuerst nur für die Reisebranche Datenbanken, die den Reiseverkäufern einen
besseren Überblick über das Angebot der Flüge, Hotels, Mietwagen oder
Ferienhäuser geben, als schnelle Hilfe zu den oft unübersichtlichen Katalogen.
Eine Erleichterung für den Preisvergleich.
Allerdings finden diese Datenbanken, die nun Flug- oder
Reisesuchmaschinen heissen, schnell Eingang auf die Internetseiten der
Veranstalter selbst und der Kunde kann sich seine Reise direkt beim „Hersteller“
anschauen. Kataloge werden digitalisiert, Bildergalerien regen zum Träumen an,
Reisevideos bringen die Urlaubsländer auf den heimischen Bildschirm. Seitdem
wird es für den sogenannten stationären Vertrieb immer schwieriger mit dem
technischen Wandel mitzuhalten.
Trotz ihres Versprechens entwickelten die Veranstalter ihre
eigenen Reisesuchmaschinen.
Gebucht wird online oder am Telefon, wobei immer mehr Call
Center zum Einsatz kommen.
Das Internet vergrößert und verbessert sich immer mehr, aus Amerika
kommt die Konkurrenz mit Super – Ultra – Last-Last Minute und sehr viel
Werbung.
Günstiger im Internet als im Reisebüro ?
Die Hemmungen und Bedenken der Internetnutzer werden
abgebaut durch bessere Technik und vereinfachte Zahlungsmöglichkeiten. Längst
sind alle Reiseangebote online buchbar. Jeder Veranstalter und jedes Reisebüro
ist der Konkurrent von jedem.
Daß Last Minute im Internet günstiger war als im normalen
Reisebüro oder am Flughafen stimmte so auch nicht und war von jeher nur eine
Werbung, denn alle Reisen werden von den Veranstaltern produziert und zum
Verkauf als Paket oder Einzelbausteine in den Reisebüros und Suchmaschinen
angeboten. Diese Preisbindung hat der Reisevertrieb mit dem Buchhandel
gemeinsam. Bei den Preisvergleichen ergeben sich die Unterschiede durch
unterschiedliche Zimmerausstattungen, Garten- oder Meerblick, verschiedene
Abflughäfen oder Ferienzeiten in den einzelnen Bundesländern.
Spezialveranstalter profitieren vom Internet
Von der Internettechnik profitieren Spezialveranstalter, die
sich auf eine Reiseart (Botanische Reisen, Luxusreisen, Tauchen, Trekking,
Vogelbeobachtung, Zugreisen) oder spezielle Reiseziele (Sahara, Australien,
Afrika, Kanada) konzentrieren. Denn durch das Internet erreichen sie so ihre
Kunden weltweit. Mit sehr vielen Ideen und zum Teil sehr schönen Internetseiten
machen sie auf sich aufmerksam. Der Interessent weiß nun, dass er sich mit
seinem Traumziel oder seiner Leidenschaft an einen Spezialisten wenden kann.
Hier ist allerdings die gute Beratung, am Telefon oder per Mail, wichtiger denn
je.
Alles ist online buchbar
Heute ist alles online buchbar, vom Parkplatz am Flughafen
bis zur Weltreise. Das Angebot ist groß und unübersichtlich geworden. Da mag so
mancher verschreckt ins nächste Reisebüro gehen, um sich dort beraten zu
lassen, aber wo ist es ?
Durch die aktuelle Krise, die natürlich auch die
Touristikbranche erreicht hat, die Konkurrenz, und die vielen
Provisionskürzungen und Einschränkungen der Veranstalter, wird ein gutes
Auskommen für ein Reisebüro in einer teuren Innenstadtlage (und nicht nur dort)
immer schwieriger. Die Mieten sind hoch, die Kunden haben den bequemen
Buchungsweg im Internet erkannt, holen sich die Kataloge ab, lassen sich
eventuell noch beraten und buchen dann im Internet. Da überlegt sich mancher
Reisebüroinhaber schon, ob es Sinn macht, ein teures Ladenbüro zu unterhalten.
Im Internet suchen –
mit Beratung am Telefon buchen – zufrieden verreisen
Hieraus hat sich nun eine kleine, aber feine Gruppe von
Reisebüros entwickelt, die zwar ihr Angebot im Internet präsentieren, aber
dennoch persönlich am Telefon für ihre Kunden da sind und Buchungswünsche und
Fragen schnell, auch per Mail, beantworten.
Sie bieten Pauschalreisen, Flüge, Hotels und Mietwagen an,
haben sich oft auf bestimmte Reisearten oder Ziele spezialisiert. Sie sind
trotzdem keine Onlineanbieter,
die nur Suchmaschinen oder Flugdatenbanken vernetzen und die Kunden mit einem
Call Center allein lassen.
Ihnen sollten die Reisesuchenden mehr Vertrauen schenken,
denn sie sind erfahren und kompetent, für ein persönliches Gespräch offen und
gemeinsam ist ein bequemes Buchen von zu Hause aus und ohne Stress möglich.
Denn der Urlaub fängt schon bei der Planung an und dabei
kann ein Reiseberater, der viel Erfahrung hat, am Telefon genauso ausführlich
beraten wie der Kollege im Ladenbüro.
Autorin: Birgit Agada
-Touristikmanagerin, Buchautorin -
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